Donnerstag, 21. September 2017

11. September 2017 17:36 Uhr

Ernährung

Müsli statt Schokocreme: So frühstücken Sie gesund

In den Ferien lassen sich viele Zeit, doch an einem Schultag kommt das Frühstück oft zu kurz. Was Sie beachten sollten, damit Schulkinder gesund und konzentriert sind.

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Mmmmh, so sieht ein guter Start in den Tag aus. Was ein gesundes Frühstück ausmacht, erklärt der Augsburger Ernährungsberater Sven Ellis.
Foto: Andrea Warnecke, dpa (Symbolbild)

Ab Dienstag wird es wieder hektisch am Frühstückstisch. Dann beginnt das neue Schuljahr – und das Frühstück kommt in der morgendlichen Hektik oft zu kurz.

Dabei muss gesunde Ernährung früh ein Thema sein – früh im Leben und früh am Tag. Das fordert Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU). Gewichtsprobleme, sagt sie, begännen schon im Kindes- und Jugendalter. Es sei alarmierend, dass immer mehr Jugendliche an Diabetes Typ 2, dem sogenannten "Alterszucker", erkrankt seien.

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Vollkorn und nicht zu viel Zucker

Der Augsburger Ernährungsberater Sven Ellis erklärt, warum ein gesundes Frühstück gerade für Kinder wichtig ist: "Wenn man in diesem Alter schon Fehler macht, bekommt man die Gewohnheiten später nicht mehr raus." Und vom Frühstück hänge auch die Konzentrationsfähigkeit in der Schule ab.

Besonders gut eignen sich Vollkornbrot und -semmel oder Müsli. In das Müsli können Eltern frisches Obst schneiden (passend dazu:  "Öko-Test": Fertig gemischtes Müsli ist besser als sein Ruf). Auf Brot und Semmel darf es auch Marmelade sein, solange Kinder nicht zu viel Zucker zu sich nehmen: "Die Menge macht’s aus." Wie viel Zucker ist eigentlich in der beliebten Schokocreme? Das zeigt dieser Text eindrücklich: So sieht Nutella unverrührt aus.

So überzeugen Sie Teenager von gesundem Essen

Wer Jugendliche in der Pubertät von einer gesunden Ernährung überzeugen will, kann es auch mit diesem Argument versuchen: Ungesunde Ernährung sorgt für schlechte Haut und fördert Pickel.

Auch nach einem guten Frühstück sollten Kinder ein Pausenbrot bekommen. Ideal seien fünf Mahlzeiten, über den Tag verteilt, sodass sich nie allzu großer Hunger einstellt, erklärt Ellis. Zur großen Pause genügt ein belegtes Vollkornbrot, dazu vielleicht ein Apfel oder eine Banane.

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Schlagworte

Melanie Huml | CSU

Ein Artikel von
Jakob Stadler

Günter Holland Journalistenschule
Ressort: Volontär

Artikelteaser-Box: Typ 'meist_und_best' nicht gefunden.


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