Freitag, 28. April 2017

20. April 2017 11:13 Uhr

Gift

Warum man grüne Stellen auf Kartoffeln nicht mitessen sollte

Wer auf einer Kartoffel grüne Stellen findet, sollte diese keinesfalls mitessen. Das rät die Verbraucherzentrale Bayern. Gleiches gilt für die Keime auf der Schale.

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Kartoffeln sind gesund. Weisen sie jedoch grüne Stellen auf, sollten diese nicht mitgegessen werden.
Foto: Harisson-Zehelein

Kartoffeln sind ein gesundes Nahrungsmittel. Weisen sie jedoch grüne Stellen auf, sollten diese nicht mitgegessen werden. Das rät die Verbraucherzentrale Bayern.

Die grünen Stellen auf Kartoffeln enthalten nämlich vermehrt Solanin. Das ist ein natürliches Gift, das die Pflanze vor Fressfeinden schützt. Solanin entsteht durch den Einfluss von Licht, zum Beispiel wenn Kartoffeln falsch gelagert werden oder auskeimen. In geringen Mengen findet es sich auch in der Schale.

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Beim Menschen kann Solanin in höheren Konzentrationen Beschwerden wie ein Kratzen im Hals, Kopfschmerzen, Durchfall und Erbrechen verursachen. „Normalerweise sind die Mengen an Solanin zu gering, um solche Reaktionen hervorzurufen. Trotzdem ist es ratsam, den Solanin-Gehalt so gering wie möglich zu halten“, sagt Sabine Hülsmann, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentale Bayern.

Grüne Stellen und Keime auf Kartoffeln großzügig entfernen

Kartoffeln sollte man daher dunkel und trocken lagern und grüne Stellen und Keime großzügig entfernen. Auch ist es empfehlenswert, die Schale möglichst nicht mitzuessen. Da Solanin wasserlöslich ist und durch Kochen nicht zerstört wird, darf das Kochwasser von Kartoffeln nicht verwendet werden. (AZ) 

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