Montag, 11. Dezember 2017

27. Juli 2015 12:00 Uhr

Burgau

2000 Besucher sorgen für großen Erfolg bei Kultursommer

Drei Tage lang ist die Veranstaltung in Burgau ausverkauft gewesen. Es gab viel Lob für die Organisatoren. Gibt es also eine Fortsetzung?

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Beim Kultursommer war viel los in Burgau.
Foto: Christian Kirstges

Die Bilanz von Kulturamtsleiter Stefan Siemons könnte eindeutiger nicht sein: „Besser geht’s nicht.“ Vier Tage lang strömten die Besucher zum Schloss und vier Tage lang gab es keine wirklichen Probleme. Kein Nachbar habe sich wegen der Lautstärke beschwert, die Besucher seien begeistert gewesen und insgesamt sei alles reibungslos gelaufen. Die ersten drei Tage war der Kultursommer ausverkauft, nur am Familiensonntag ging es etwas ruhiger zu. Um die 2000 Besucher waren von Donnerstag bis gestern dabei.

Selbstverständlich ist das nicht. Erst Mitte März hatten Siemons, Hermann Skibbe und Frank Hammerschmidt das grobe Konzept im Kulturausschuss vorgestellt, dass allerdings doch schon viel von dem enthielt, was letztlich ins Programm aufgenommen wurde. Ob die Kommunalpolitiker es absegnen würden, war ungewiss. Doch sie taten es – und waren von Anfang an ziemlich begeistert. Schließlich hatten Verwaltung und Rat schon lange nach einer Möglichkeit gesucht, das Schloss endlich wieder stärker zu nutzen. Denn abgesehen vom Weihnachtsmarkt liegt es eher im Schatten. Obwohl es dort ein sehr sehenswertes Museum gibt und das Ambiente perfekt für Hochzeiten ist, wussten viele Bürger nicht, wie schön das Gebäude ist. Bis jetzt.

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Nicht nur, dass die Mischung des Programms sehr gut angekommen sei. Etliche Besucher hätten auch die Gelegenheit genutzt, sich das Museum anzusehen. „Das ist jetzt ein richtiger Schub“, freut sich Siemons. In kürzester Zeit habe das kleine Team ein Programm zusammengestellt, das sogar Menschen aus dem Böblinger Raum angezogen habe. „Am ersten Abend hatte ich permanent Gänsehautschauer“, sagt Siemons. Skibbe ging es ähnlich.

Der findet es „sensationell“, wie gut der Kultursommer angekommen ist. Auch das Glück, das alle mit dem Wetter hatten, sei unglaublich gewesen. Er bedauert aber, dass etliche Menschen wieder gehen mussten, weil es keine Karten mehr gab. Er plant schon, mit Frank Hammerschmidt weitere Projekte zu organisieren. Denn am Kultursommer zu arbeiten habe großen Spaß gemacht, obwohl die Vorbereitung sehr intensiv war. In den vergangenen drei Monaten sei kein Tag vergangen, an dem es nicht etwas für die Veranstaltung zu tun gab. Übrigens: Wer keine Karten mehr bekommen hat, sollte sich den 20. November vormerken, denn dann wird ein Teil des Programms in der Kapuzinerhalle wiederholt. Und eine besondere Überraschung soll es auch geben.

Doch wie geht es mit dem Kultursommer weiter? Wenn es nach den Besuchern geht, sollte er auf jeden Fall wiederholt werden. Wenn die Sponsoren wieder mitmachen, sollte dem auch nichts entgegen stehen, sagt Kulturamtsleiter Siemons, ohne sich bereits darauf festzulegen. Ob der Kultursommer gar zu einer festen Institution wird, wie es sich mancher schon jetzt wünscht, und wie das Programm im nächsten Jahr aussehen könnte, könne er aber noch nicht sagen. Erst einmal müsse man sich den Verlauf ganz genau ansehen, um eine detaillierte Bilanz ziehen zu können. Doch das Ziel, die Kosten zu decken, sei wohl erreicht worden.

Bereits im März war es eine wichtige Entscheidungsgrundlage für den Kulturausschuss gewesen, dass die Stadt kein wirkliches Kostenrisiko eingehen würde. Ganz abgesehen von Skibbes Argument: „Durch Kultur lässt sich das Schloss am besten beleben und das Eis brechen.“

Eine Bildergalerie finden Sie hier.

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Stefan Siemons | Burgau

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Ein Artikel von
Christian Kirstges

Günzburger Zeitung
Ressort: Lokalnachrichten


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