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19. Dezember 2011 06:00 Uhr

Kurt Kober wird 75

AL-KO-Aufsichtsratsmitglied feiert in seiner zweiten Heimat

Kurt Kober wird heute 75 Jahre alt. Aufsichtsratsmitglied hat sein ganzes Leben in den Dienst von AL-KO Kober gestellt. Mit seinen Brüdern baute er das Unternehmen auf

Kurt Kober, früherer Vorstandsvorsitzender und derzeitiges Aufsichtsratsmitglied der AL-KO Kober AG, feiert am heutigen Montag seinen 75. Geburtstag. Sein gesamtes Leben stellte der Unternehmer in den Dienst der nunmehr 80-jährigen Firma. Er ist dem Betrieb noch heute eng verbunden.

Bereits in den 50er Jahren begann er als sechster Mitarbeiter in der Schlosserei seines Vaters Alois Kober seine Ausbildung. Als zweiter von drei Söhnen unterstützte er den väterlichen Betrieb beim Verkauf von landwirtschaftlichen Produkten. Sechs Jahre nach Beginn seiner Ausbildung absolvierte Kurt Kober ein Fernstudium als Ingenieur.

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Zusammen mit seinen beiden Brüdern Herbert und Willy baute er das Unternehmen des Vaters aus und legte den Grundstein für die heutigen Unternehmensbereiche Fahrzeugtechnik, Garten + Hobby sowie Luft- und Klimatechnik. Der Erfolg gab den drei Brüdern recht. Die kleine Schlosserei entwickelte sich nach und nach zu einem weltweit agierenden Konzern mit heute 4000 Mitarbeitern an 50 Standorten.

Allein 68 Patentanmeldungen zeugen von dem hohen Anspruch, jeweils zu den Besten der Branche zu gehören. Die Verleihung des Meilensteins der Vereinigung der Caravan- und Touristik-Journalisten für die Verdienste der AL-KO Unternehmensgruppe um die Fahrzeugsicherheit bei Caravans und Wohnmobilen an Kurt Kober im Jahr 2002 belegt seinen Einsatz. Qualität, Sicherheit und effiziente Arbeitsabläufe sowie eine beständige Aus- und Fortbildung der Mitarbeiter und Nachwuchskräfte: Darauf legt der Jubilar, der seit 43 Jahren regelmäßig den Caravan Salon in Düsseldorf sowie die Messe Reise + Camping in Essen besucht, seit jeher großen Wert.

Menschliche Arbeitskraft ist für ihn kein Kostenfaktor, sondern wertvolles Eigenkapital. So wurde das Qualifizierungskonzept AL-KO Campus und AL-KO Junior Campus entwickelt. Mit beträchtlichem Aufwand bietet die Kober-Firmengruppe im Rahmen dieser Programme den Mitarbeitern die Möglichkeit, sich fachlich und persönlich weiterzubilden.

Der gute Kontakt zu seinen Mitarbeitern war und ist Kurt Kober ein großes Anliegen. Gegenseitiges Vertrauen und ein offener Umgang sind für ihn essenzielle Grundsätze, die es einzuhalten gilt. Das Wir-Gefühl wird bei AL-KO nach wie vor groß geschrieben. „Denn nur durch die gute Zusammenarbeit ist es AL-KO gelungen, zu dem zu werden, was das Unternehmen heute ist“, versichert Kober, der heute im Aufsichtsrat des Unternehmens sitzt.

Als Unternehmer ist er nicht nur aufgrund seiner exzellenten Branchenkenntnisse so erfolgreich, sondern auch, weil er den Kontakt zur Wissenschaft immer gepflegt hat. Er gehört seit nunmehr fünf Jahren dem Vorstand der Gesellschaft der Freunde der Universität Augsburg an und unterstützte jahrelang eine projektbezogene Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Augsburg. Zudem profitieren zahlreiche Bildungseinrichtungen in ganz Deutschland von Kurt Kobers reichhaltigem Erfahrungsschatz.

Kober setzt sich als Unternehmer auch in hohem Maße für die Gesellschaft ein. „Diese Zeit habe ich mir immer genommen und tue das auch heute noch. Die Zeit ist nicht für mich da, sondern für meine Partner und Kunden“, lautet einer der Grundsätze des Trägers des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse. Zusammen mit seiner Frau Elisabeth widmet er sich mit großem Eifer zahlreichen sozialen und karitativen Aufgaben, so etwa der Sanierung der Kirche in Kleinkötz sowie der Renovierung der Bürgerspitalkirche der österreichischen Partnergemeinde Obdach, der er seit Jahren in vielfältiger Weise eng verbunden ist. Dies bezeugen die Auszeichnungen als Ehrenbürger von Kötz, Ramsau, Zellberg, Obdach und Vintl. 2007 bekam er das „Große Silberne Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich“ verliehen. Zudem ist Kurt Kober Träger des Ehrenringes der Stadt Ichenhausen.

Als Ausgleich zu seinem engen Terminplan als Unternehmer suchte der Jubilar stets die Ruhe der Natur. Als Jäger ist er seit Jahren verschiedenen Jagdvereinen in der Gemeinde Kötz sowie auch in Österreich verbunden. Er engagiert sich zudem in zahlreichen Vereinen und ist darüber hinaus seit 1974 Mitglied des Pfarrgemeinderats in Kleinkötz. Kurt Kober feiert im engsten Familien- und Freundeskreis in seiner zweiten Heimat, dem Zillertal, seinen Ehrentag. Er wird auch in Zukunft ein offenes Ohr für die Anliegen seiner zahlreichen Freunde und Bekannten haben. „Das höchste Gut ist die Gesundheit“, so Kurt Kober, „und alles Weitere ergibt sich dann von selbst“. (zg)

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