Im Fall des angeschossenen Pfaus in Haldenwang hat sich nun auch die Tierschutzorganisation Peta eingeschaltet

Wie berichtet wurde das Tier in der ersten Februarwoche mit einem Bolzen im Flügel gefunden, ein Tierarzt konnte das Projektil mittlerweile entfernen. Der Pfau ist außer Lebensgefahr, so die Polizei. „Um die Fahndung der Polizei zu unterstützen, setzt die Tierrechtsorganisation Peta Deutschland nun eine Belohnung in Höhe von 500 Euro für Hinweise aus, die zur Ermittlung und Überführung des oder der Täter führen“, heißt es in einer Pressemitteilung der Organisation. Zeugen werden gebeten, sich an die zuständige Polizeiinspektion Burgau, Telefon (08222) 96900, zu wenden. „Helfen Sie mit, diese herzlose Tat aufzuklären“, appelliert Charlotte Köhler, Kampagnenleiterin bei Peta. „Tiere müssen vor derartigen Übergriffen geschützt werden. Kaltblütigen Handlungen gegenüber Tieren liegen oft schwerwiegende psychologische Störungen der Täter zugrunde. Möglicherweise schrecken der oder die Täter auch vor Gewalt an Menschen nicht zurück.“ Tierquälerei sei kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat und könne mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden. Die Organisation Peta setzt nach eigenen Angaben regelmäßig Belohnungen in Fällen von Tierquälerei aus, um bei der Ermittlung der Täter zu helfen.
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