Sonntag, 26. Mai 2013

13. April 2012 12:05 Uhr

CSU

Beate Stahnke folgt auf Niemetz

Neue Vorsitzende des Gesundheitspolitischen Arbeitskreises

Neuwahlen beim Gesundheitspolitischen Arbeitskreis der CSU, der bei seiner Versammlung auch eine Informationsveranstaltung zum Regionalen Gesundheitskombi abhielt: (von links) Dr. Christian Alex, Beate Stahnke, Dr. Stephan Schwarz und Dr. Hans-Christian Niemetz.
Foto: CSU-Arbeitskreis

Günzburg Im Günzburger Gasthaus Zum Rad wählten die Mitglieder des CSU-Arbeitskreises Gesundheitspolitik (GPA) einen neuen Vorstand. Der bisherige Vorsitzende und HNO-Arzt Dr. Hans-Christian Niemetz trat aufgrund seiner Wahl zum Bezirksvorsitzenden vor wenigen Monaten nicht mehr an. Als Nachfolgerin bestimmten die Anwesenden in einer vom GPA-Landesvorsitzenden Dr. Christian Alex geleiteten Wahl einstimmig die Günzburger Ärztin Beate Stahnke zur neuen Vorsitzenden.

Ihr zur Seite stehen in den nächsten zwei Jahren die Pharmareferentin Yvonne Kastler (Günzburg) sowie der Kinderarzt Stephan Schwarz (Edelstetten). Zum Schriftführer wurde Michael Linder (Bibertal) gewählt, als weitere Mitglieder im Kreisvorstand fungieren Dr. Dr. Markus Schick, Dr. Hans-Christian Niemetz, PD Dr. Karsten Stahnke und Dr. Dr. Wolfgang Stolle.

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Nach der Wahl stellte der GPA-Landesvorsitzende Alex ein mögliches Modell zur Reform der Finanzierung der gesetzlichen Krankenkassen vor. Dass diese Finanzierung auf den Prüfstand gehört und breit mit den beteiligten Partnern und der Bevölkerung diskutiert werden muss, darüber war man sich anhand des aktuell bestehenden Überschusses von 20 Milliarden Euro einig.

Über Modell des „Regionalen Gesundheitskombi“ diskutiert

Vom Münchner Professor Neubauer wurde das Modell des „Regionalen Gesundheitskombi“ (RGK) erarbeitet. Hier solle im Wesentlichen der Arbeitgeberbeitrag zur Krankenversicherung wie bislang in den Gesundheitsfonds fließen, der Arbeitnehmerbeitrag könne aber von der betreffenden Krankenkasse flexibel an die regionale Situation angepasst werden. Über die unterschiedlichen Prämien könne es so zu einem Wettbewerb der Kassen untereinander sowie zu einer besseren Abbildung der regionalen Unterschiede kommen. So habe ein Arzt in München deutlich höhere Ausgaben für bestimmte Diagnostik als etwa ein Kollege in Mecklenburg-Vorpommern. Im Sinne der Gerechtigkeit sollte hier versucht werden, einen regionalen Ausgleich zu schaffen. Dies vor allem auch vor dem Hintergrund, dass über die derzeitige Finanzierung über den Gesundheitsfonds jährlich 1,6 Milliarden Euro aus Bayern abfließen. Es schloss sich eine kontrovers geführte Diskussion über das Modell an. Eine abschließende Meinung gibt es derzeit noch nicht. (pm)

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