Mittwoch, 1. Juni 2016

30. November 2013 00:58 Uhr

Advent

Den Schnaps zahlen Mitarbeiter selbst

In vielen Firmen im Landkreis zählt die Weihnachtsfeier zum festen Ritual. Für das Essen kommen oft die Unternehmen auf. Über die Stränge schlagen sollte man nicht Von Walter Kaiser

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Die Weihnachtsfeier hat in vielen Unternehmen Tradition. Hochprozentige alkoholische Getränke müssen aber meist selbst bezahlt werden.

Landkreis Auch, wenn sich die Termine drängen und der Dezember meist alles andere als „stad“ ist: Weihnachten ohne betriebliche Weihnachtsfeier ist für viele nur eine halbe Sache. In Firmen, Verwaltungen oder anderen Einrichtungen wird der Brauch der Weihnachtsfeier auf durchaus unterschiedliche Weise gepflegt, wie eine kleine Umfrage der Günzburger Zeitung ergab. Über die Stränge schlagen sollte man dabei allerdings nicht (siehe weiteren Beitrag).

Bei der Volksbank Günzburg soll die Weihnachtsfeier zum Ausdruck bringen, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine „große Familie“ sind, zu der auch die Pensionäre noch gehören, wie Vorstand Johann Mayr betont. In einer Gaststätte und „in festlichem Rahmen“ wird gefeiert. Speisen und Getränke zahlt die Volksbank – das Verdauungsschnäpschen oder andere Spirituosen müssen die Festgäste selbst berappen.

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Auf teure Extras wie Sekt oder Spirituosen wird auch bei der Stadtverwaltung Ichenhausen verzichtet. Mehr noch: Das vorweihnachtliche Beisammensein für die Beschäftigten und die Rentner findet in städtischen Räumen im Anschluss an eine Personalversammlung statt, um keine Dienstzeit zu vergeuden. Essen und Getränke sind frei, „aber alles bescheiden“, erklärt Gabriele Rau vom Personalrat, der die Feier organisiert.

Eine Weihnachtsfeier im eigentlichen Sinne gibt es im Dossenberger-Gymnasium Günzburg nicht. „Die Schulgemeinschaft feiert beim Weihnachtskonzert im Forum am Hofgarten“, erklärt Direktor Dr. Christoph Henzler. Eine kleine Feier gibt’s dann aber doch noch. Der Direktor lädt Eltern, die sich das Schuljahr über ehrenamtlich in der Mensa, der Bibliothek oder der Offenen Ganztagesschule engagieren, zu einem Dankeschön-Treffen ein.

Eines der großen Unternehmen im Landkreis ist die Firma Alko. Dort gibt es keine zentrale Weihnachtsfeier, wie Pressereferentin Susanne Schwab erklärt. Die Beschäftigten können aber frei entscheiden, ob sie sich auf Abteilungsebene zu einem Beisammensein treffen – in Firmenräumen oder außerhalb. Die Kosten des Festes müssen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus eigener Tasche bezahlen.

Auch aus eigener Tasche, aber aus der des Bürgermeisters, wird die gesonderte Weihnachtsfeier für den Bauhof in Jettingen-Scheppach finanziert. Hans Reichhart lädt zu einer Brotzeit nicht nur die Beschäftigten ein, sondern auch Helfer, etwa Landwirte, die das Jahr über bei den diversen Arbeiten benötigt werden. Der Bürgermeister: „Ich will einfach Danke sagen.“

Wie bei der Stadt Ichenhausen, so wird auch im Landratsamt „nach Dienstschluss“ gefeiert, wie Personalratsmitglied Jürgen Fink betont. Im Günzburger Forum am Hofgarten ist das Essen für die Beschäftigten frei, die Getränke müssen selbst bezahlt werden. Eine eigene Feier für die Ehemaligen wird von der Pensionistengruppe des Landratsamtes auf die Beine gestellt. Bei der Stadtverwaltung Günzburg ist keine zentrale Weihnachtsfeier geplant. Die Mitarbeiter der Ämter haben aber freie Hand, sich in vorweihnachtlicher Runde zu treffen. Dabei gilt: „Jeder zahlt selbst“, erklärt Pressesprecherin Sabrina Schmidt.

Die etwas andere Weihnachtsfeier wird in vielen katholischen Pfarrgemeinden geboten – eine Waldweihnacht für die Ministranten und ihre Familien. Kurz vor dem Fest machen sich auch die „Minis“ von St. Martin Günzburg zu einer abendlichen Wanderung auf. Laternen und Fackeln erhellen den Weg rund um das Naturfreundehaus. Ehe es zum Abschluss eine Kleinigkeit zum Essen und zum Trinken gibt, wird bei dem gut einstündigen Gemeinschaftserlebnis eine Weihnachtsgeschichte vorgelesen, wie Gemeindereferentin Gabi Pohl erzählt. Und zwischendurch herrscht das, was auch an Weihnachten selten geworden ist – einfach Stille.

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