In Ettenbeuren legen Aktive aus dem ganzen Kammeltal gemeinsam die Leistungsprüfung ab

Kammeltal Der Ernstfall nimmt keine Rücksicht auf Ortsteil oder Gemeindegrenzen. Im Ernstfall wird schnelle und kompetente Hilfe benötigt. Um die zu erreichen, haben sich Feuerwehrkameraden aus Wettenhausen, Behlingen und Ettenbeuren der Leistungsprüfung „Technische Hilfeleistung“ gestellt.
Der Einladung von dem Etten-beurer Kommandant Helmut Untersehr, gemeinsam mit Feuerwehrleuten aus anderen Ortsteilen mit der Ausrüstung in Ettenbeuren ein Leistungsabzeichen abzulegen, sind viele Freiwillige Feuerwehrmänner gerne gefolgt.
Andere Kammeltaler Ortsteile haben teilweise nicht die erforderliche Ausrüstung beziehungsweise nicht genügend Leute, um eine eigene Gruppe zur Leistungsprüfung anzumelden. Ein sehr positiver Effekt dieser Einladung ist, dass alle Teilnehmer sich nun mit dem Fahrzeug in Ettenbeuren auskennen und im Ernstfall effektiv helfen können.
Unter den Augen der Schiedsrichter mussten im Punkt Gerätekunde ausgeloste Geräte vorgeführt und erklärt werden. Beim Schulaufbau musste innerhalb von 300 Sekunden ein kompletter Aufbau durchgeführt werden, bestehend aus Verkehrsabsicherung, Verletztenbetreuung, Ausleuchten der Unfallstelle, Bereitstellung von Arbeitsgeräten, Einsatzbereitschaft von Spreizer und Schneidgerät. Angenommen wird hierbei ein Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person bei Nacht. Ohne Hektik, aber sicher und gekonnt wurde dieser Aufbau fehlerfrei durchgeführt. Die Ausbildung hatte Ettenbeurens Kommandant Helmut Unterseher übernommen.
Dass die Feuerwehr nicht nur eine Domäne der Männer ist, bestätigte eine Feuerwehrfrau aus Wettenhausen, die sich ebenfalls der Leistungsprüfung stellte. Der Einsatz kennt keine Grenzen, warum sollte es dann beim Üben nicht genauso sein? (zg)
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