Dienstag, 28. Juni 2016

23. Dezember 2013 08:34 Uhr

Ichenhausen

Eine Stadt mit Perspektiven

Ichenhausen beschließt das Jubiläumsjahr zusammen mit dem bayerischen Innenminister. Von Gertrud Adlassnig

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Zu den Höhepunkten des Ministerbesuchs gehörte der Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Ichenhausen. Joachim Herrmanns Unterschrift wird von Bürgermeister Hans Klement, dem Landtagsabgeordneten Alfred Sauter und Landrat Hubert Hafner (von links) beobachtet.
Foto: Gertrud Adlassnig

Der Eintrag des bayerischen Innenministers Joachim Herrmann ins Goldene Buch der Stadt Ichenhausen stellte den feierlichen Höhepunkt im Jubiläumsjahr 100 Jahre Stadterhebung dar. Bürgermeister Hans Klement hatte am Samstagabend zum Jahresausklang Ichenhauser Bürger in den Festsaal des Unteren Schlosses geladen, die sich mit ihrem Engagement um die Stadt verdient gemacht, sich aktiv an der Gestaltung des Jubiläumsjahres und des Lebens in Ichenhausen eingebracht hatten.

Dass Alfred Sauter seinen Freund Joachim Herrmann als Festredner nach Ichenhausen gelotst hatte, verlieh dem Festakt besonderen Glanz. Klement zitierte in seiner Begrüßung die Ernennungsurkunde, deren hierarchischer Stil die enorme Entwicklung von Politik und Gesellschaft in den vergangenen hundert Jahren deutlich machte. In dieser Zeit konnte sich Ichenhausen zu einem mehrfach ausgezeichneten Zentrum entfalten, als Schulstadt, als Stätte der Kultur, als soziales Zentrum mit prämiertem Seniorenkonzept. Ichenhausen, so Klement, ist eine Stadt mit Perspektiven in der es sich gut leben lässt. Und, so der Bürgermeister, Ichenhausen ist eine Stadt, die zu ihrer Vergangenheit steht, die über lange zeit durch ihre jüdischen Einwohner geprägt wurde. „Man muss die Vergangenheit kennen und begreifen, um Zukunft gestalten zu können.“

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Im Rahmen des Festaktes überreichte Klement eine 1000-Euro-Spende der Stadt für den Missionskreis Itamuka, den Margit Scheppach in Empfang nahm, die seit 30 Jahren für die Organisation tätig ist.

Grußworte des Landrats, der Ichenhausen als „lebenswerte Stadt“ lobte, und Alfred Sauter rundeten den Festakt ab, der von einem jugendlichen Gitarrenquartett musikalisch begleitet wurde. Sauter erklärte dem Ehrengast Joachim Herrmann halb scherzhaft und halb ernst, dass Bayern ohne Schwaben gar nicht so gut dastehen würde. Er ermahnte die Bürger, als Schwaben mehr Selbstbewusstsein zu zeigen.

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