Sonntag, 26. Oktober 2014

01. Februar 2009 19:40 Uhr

Bibertaler Nachtumzug

Fasching hat die Bibertaler wieder fest im Griff

Bibertal-Bühl "Hio" hieß er schließlich - der Schlachtruf der "Faschingsfreunde Echlishausen", die am Samstag den ersten Nachtumzug im Bibertal organisiert haben und diesen dann auch anführten. Von Martina Schröck

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Von Martina Schröck (Text und Fotos)

70 faschingswütige Gruppen fuhren und liefen durch Kissendorf, das allein waren schon 2400 Menschen. Weitere Tausende kamen zum Zusehen, und viele waren verkleidet. 2. Bürgermeister Otto Seiler kam als Bismarck. Trotz Kälte machte das Publikum mit und jubelte. Auf den meisten aufwendig inszenierten Wagen machten junge Leute Party, auch wenn hier und da ein paar ältere Semester eifrig und aktiv mitmischten.

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Ein Nachtumzug ist eine spaßige, aber auch "coole" Angelegenheit. Das hatte sogar etwas von der Berliner Loveparade. Es ging meist laut zu, da wurde gehupt, Musik dröhnte aus den Boxen. Mit viel Liebe hatten die jungen Leute ihre Wagen hergerichtet, als Motto hatten sie sich oft etwas aus der Welt der Sagenwelt herausgepickt: Die Wagen hießen "Jim Knopf" oder "Wickie und die starken Männer", überhaupt waren viele Piraten und Ritter unterwegs, aber auch Neandertaler, Menschen aus dem Dschungel oder Rotkäppchen. Ohne Weiteres kann man eine Tequila-Biermischung zum Thema des Wagens erklären und sich dazu als Mexikaner verkleiden - diese Idee hat der Faschingshaufen Mörslingen umgesetzt. Der einzige politische Beitrag kam von den Faschingsfreunden Bubenhausen, die sich humorvolle Gedanken zur Finanzkrise gemacht haben, und das Publikum staunte. Aber auch traditionelle Hexen mischten mit. Zwischen die großen Wagen, die eine Theaterwelt in Szene setzen, mischten sich sympathische kleine, die wenig bis gar nicht motorisiert waren. Die "Anhofer und Co.", eine der vier närrischen Gruppen aus dem Bibertal, waren nostalgisch mit dem Traktor unter dem Motto "Heidi-Tour 2009. Unsere Welt sind die Berge" dabei.

Einen Lutscher bekommen

Die Kinder kamen sowieso voll auf ihre Kosten, denn von vielen Wagen regnete es Bonbons. Ein kleiner eifriger Cowboy ging mit einer ganzen Tüte Bonbons heim. Selbst Erwachsenen in der ersten Reihe konnte es passieren, dass sie plötzlich von einem Hippie oder einem Piraten einen Lutscher in den Mund gesteckt bekamen. Wärmenden Glühwein und Punsch verkaufte der Gartenbauverein.

Moderiert und angesagt wurde der Auftritt des bunten Haufens von Bürgermeister Robert Strobel, alles verlief harmonisch. "Das war klasse", "Die Mischung hat gestimmt" und "Das hat gepasst", sagten zwei Paare aus Ichenhausen. Nach dem Umzug zogen die jungen Leute sofort weiter zur Party in ein großes Zelt, während die ältere Generation im Gasthaus Traube tanzte. Die Organisatoren gaben bekannt, dass sie das Event wiederholen möchten.

Bei uns im Internet:
Fotos vom Bibertaler Nachtumzug

Weitere Faschingsumzüge und -bälle 2009 aus der Region
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