Neuer Belag soll noch in diesem Jahr kommen. Er werde den Lärm um bis zu 50 Prozent verringern, so das Rathaus

Die stark befahrene Bundesstraße 16 bei Günzburg soll noch in diesem Jahr einen Flüsterasphalt bekommen. Das zeichnete sich bei einem Verkehrsgespräch im Rathaus ab. Mit dem Flüsterasphalt wäre eine merkliche Reduzierung des Lärms um bis zu fünfzig Prozent erreichbar, teilte die Stadtverwaltung mit.
Die Günzburger Osttangente ging im Juli 1998 nach jahrzehntelanger Planung in Betrieb. Heute ist sie eine Hauptverkehrsader und entlastet die Große Kreisstadt in hohem Maße vom Verkehr. Mit der Zunahme der Kraftfahrzeugbewegungen häuften sich auch die Beschwerden der Anwohner über ein Mehr an Lärm. In den zurückliegenden Jahren forderte die Stadt Günzburg Lärm schützende Maßnahmen entlang der B16 neu, um den aus ihrer Sicht zunehmenden Autoverkehr und den damit verbundenen Lärmbelästigungen für die Anwohner entgegen zu treten.
Nachdem sich im Laufe des vergangenen Jahres seitens des Gesetzgebers neue Spielräume für Lärmschutzvorhaben eröffnet haben, zeichnet sich nun eine positive Entwicklung ab, an der am Ende eine deutliche Reduzierung des Lärmpegels erreicht werden könnte.
Leitender Baudirektor Wilhelm Weirather vom Staatlichen Bauamt Krumbach kündigte am Rande eines Verkehrsgesprächs im Rathaus an, im Zuge der baulichen Erhaltung der B16 den Einbau von Lärm mindernden Asphalt vorzunehmen. Nach Auskunft Weirather soll der herkömmliche Belag noch in diesem Jahr durch einen Flüsterasphalt ersetzt werden.
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