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20. Januar 2012 23:00 Uhr

Wettbewerb

„Für Punk sind wir zu soft“

Die Ichenhauser Band Mold Corner hat bei Schuljam teilgenommen und ist unter den letzten 120 Bands Von Tanja Dischinger

Ichenhausen Die Bandgeschichte der Fünf ist noch sehr jung. Angefangen haben Mold Corner im Oktober 2009 mit Coversongs von den Bands die Toten Hosen, die Ärzte, Sportfreunde Stiller und Foo Fighters. Seit dem vergangenen Sommer schreiben sie nun auch eigene Lieder, bislang sind es neun. Ihren musikalischen Stil ordnet die Band dem Rock-Pop zu. „Für Punk sind wir zu soft“, entgegnet Sänger und Gitarrist Fabian Haugg. Der 18-Jährige absolviert gerade ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Rehaklinik in Ichenhausen. Genauso wie der Schlagzeuger der Band, Elias Siegner und Gitarrist Jan Kortler, der mit 20 Jahren der Älteste ist.

Große Erfahrung haben Mold Corner noch nicht. Doch das hielt die Ichenhauser Band nicht davon ab, sich bei dem bundesweiten Schülerbandfestival „Schuljam“ zu bewerben. „Im Fernsehen habe ich Werbung von Schuljam gesehen“, berichtet der 18-jährige Elias. „Und dann haben wir uns einfach so, ohne große Hoffnung beworben“, ergänzt Fabian. Drei Tage vor Bewerberschluss haben Mold Corner die Bewerbung eingereicht und eine Woche vor Weihnachten dann ein ganz besonderes Geschenk erhalten: Auf der Facebook-Pinnwand der Band war die Zusage gepostet, dass sie es unter die 120 Bands geschafft haben, die angenommen wurden. Mold Corner treten heute mit sieben weiteren Gruppen im Regiofinal im „Ampere“ in München auf. Zwei von den acht Bands schaffen es dann jeweils in das Onlinevoting. Genau das ist Ziel der Band, wie Fabian bestätigt: „Wenn wir es nicht ins Onlinevoting schaffen würden, wäre ich enttäuscht.“ Der 18-jährige Student Jannick Geier, der Keyboard spielt, ist zuversichtlich: „Vor der Jury schaffen wir es ziemlich sicher.“ Einzig KFZ-Mechatroniker Dominik Guggenmos, der Bassist von Mold Corner, hingegen ist eher pessimistisch.

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Im Onlinevoting zu bestehen, wird schwierig für die Band, die bisher nur wenig Auftritte hatte und noch relativ unbekannt ist. „Aber gerade deswegen brauchen wir Support“, sagen die fünf Musiker. Über „Gefällt mir“-Klicks auf ihrer Facebook-Seite würden sich Mold Corner deshalb riesig freuen.

Der Name der Band ist im Keller des 18-jährigen Dominik bei einer Probe entstanden. Jannick stand dort mit seinem Keyboard in der Ecke und fragte, warum er „in der Schimmelecke steht“. Daraufhin hat die Band was Wort „Schimmelecke“ ins Englische übersetzt. „Und ta-dah: Der Bandname war geboren“, fügt Jannick grinsend hinzu: „Mold Corner“.

„Gefällt mir“ geklickt werden kann für Mold Corner unter

www.facebook.com/MoldCorner

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