Bubesheimer Firma Kögl ist das zweite Unternehmen im Landkreis, dem der TÜV Nord dieses Prüfzeichen verleiht

Bubesheim Die Günzburger Steigtechnik war das erste Unternehmen im Landkreis, die Firma Kögl in Bubesheim ist das Zweite: Der Hersteller von Betriebs-, Lager- und Fahrzeugeinrichtungen liefert Qualität „Made in Germany“. Der Betrieb ist mit dem „Zertifizierten Herkunftsnachweis“ des TÜV Nord ausgezeichnet worden.
In Zeiten zunehmender Globalisierung gewinnt der Produktionsstandort Deutschland insbesondere bei Exportgeschäften immer mehr an Bedeutung. Allein die Tatsache, dass hierzulande alljährlich mehr als 1,3 Millionen Ursprungszeugnisse für den Export ausgestellt werden, belegt die internationale Wertschätzung des Herkunftslabels „Made in Germany“. Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen, hat der TÜV-Nord den „Zertifizierten Herkunftsnachweis“ ins Leben gerufen. Er bescheinigt die Produktion oder Dienstleistungserbringung im Herkunftsland Deutschland.
„Wir sind sehr stolz“
Die Kögl GmbH in Bubesheim ist für ihre Standortverbundenheit und die am Firmensitz hergestellten Qualitätserzeugnisse als zweites Unternehmen in der Region offiziell mit dem Qualitätssiegel „Made in Germany“ ausgezeichnet worden. „Wir sind sehr stolz auf unsere Produkte und verbinden diese Auszeichnung insbesondere mit den hervorragenden Leistungen unserer engagierten Belegschaft. Aufgrund der international anerkannten Vorteile des ‚Made in Germany’ erhoffe ich einen zusätzlichen Schub im Auftragseingang, vor allen Dingen beim Export“, sagte Geschäftsführer Manfred Kögl bei der Übergabe der Urkunde.
Das Prüfzeichen „Made in Germany“ liefert den Kunden einen zuverlässigen Nachweis über die Herkunft einer Ware und dokumentiert darüber hinaus die weltweit geschätzten „deutschen Tugenden“ wie Fleiß, Zielstrebigkeit, Verlässlichkeit und höchste Qualität.
Im Zuge der Zertifizierung durch den TÜV-Nord wurden bei Kögl neben Lieferantenketten insbesondere die Wertschöpfungstiefe sowie alle Produktionsabläufe und internen Prozesse untersucht. Entgegen den EU-Regelungen schreibt der TÜV in seinem Kriterien- und Prüfkatalog vor, dass die Wertschöpfungstiefe der auszuzeichnenden Leistung bei mindestens 50 Prozent liegen muss. Darüber hinaus müssen ebenfalls mindestens 50 Prozent des Herstellungsprozesses im Inland verankert sein. Hohe Maßstäbe, welche das Bubesheimer Unternehmen nach eigenen Angaben bei Weitem übertraf.
Auch die Produktsicherheit stand beim TÜV-Audit vor Ort ganz oben auf der Agenda. Ziel war zu gewährleisten, dass die Erzeugnisse aus dem Hause Kögl die gesetzlichen Vorgaben hinsichtlich Funktion und Sicherheit erfüllen. Auf überzeugende Art und Weise meisterte der schwäbische Familienbetrieb auch diese Herausforderung und darf nun offiziell das Qualitätssiegel „Made in Germany“ führen. (zg)
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