Zusammen mit Nachbar Dillingen hat er sich beworben


Der Landkreis Günzburg will zusammen mit seinem Nachbarn Dillingen Windstützpunkt werden. Ein entsprechendes Konzept wurde bereits am vergangenen Freitag an die Staatsregierung geschickt, sagte der Dillinger Landrat Leo Schrell in der Sitzung des Kreisausschusses am Montag. Pro Regierungsbezirk soll ein solcher Standort eingerichtet werden – neben Dillingen und Günzburg hat sich in Schwaben auch Wildpoldsried beworben. Im Konzept ist vorgesehen, am BVS-Bildungszentrum in Lauingen das Informationszentrum einzurichten.
Ziel eines Stützpunktes ist es, Kommunen zu vernetzen, und die Akzeptanz der Bürger für diese Energieform zu verbessern. So könnte es im BVS künftig eine Ausstellung zu erneuerbare Energien – gerade auch für Schüler – geben, eine Energie-Radtour oder eine Energieberatung. Des Weiteren sieht das Papier einen Lehrpfad am neuen Windpark in Zöschingen vor.
Der Landkreis Dillingen habe im Bereich der regenerativen Energien eine Vorreiterrolle, sagte Landrat Schrell. Schließlich erzeuge man mittlerweile rein rechnerisch 100 Prozent des im Kreis verbrauchten Stromes mit regenerativen Energien.
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