Sonntag, 19. Mai 2013

05. Mai 2012 12:11 Uhr

Freiwilligenzentrum

Lob fürs „Stellwerk“

Landkreis will Vertrag mit Caritasverband und Diakonischem Werk verlängern

Landkreis Das Freiwilligenzentrum „Stellwerk“ hat sich in den fünf Jahren seines Bestehens zu einer wichtigen Anlaufstelle in Sachen Ehrenamt entwickelt. Demnächst laufen die Verträge zwischen dem Landkreis als Zuschussgeber auf der einen und den beiden Trägern – Caritasverband und Diakonisches Werk – auf der anderen Seite aus. Bei den anstehenden Gesprächen gehe es um einige finanzielle Detailfragen, erklärte Landrat Hubert Hafner im Ausschuss für Soziales, Familie und Senioren. Grundsätzlich wünsche er sich, die Verträge verlängern zu können. Carmen Schüller, die Leiterin von „Stellwerk“, erläuterte den Kreisräten einige Kernpunkte der Arbeit des Freiwilligenzentrums.

Zwischenzeitlich arbeitet Stellwerk“ mit etwa 150 Organisationen in puncto Ehrenamt zusammen. Nicht eingerechnet in dieser Zahl sind Schulen, Vereine, Firmen oder Behörden, mit denen das Freiwilligenzentrum ebenfalls kooperiert. Gut 160 ehrenamtliche Bürger des Landkreises sind über „Stellwerk“ in diversen Projekten aktiv.

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Carmen Schüller nannte als Beispiele die Schüler-, die Sozial- und die Wohnpaten, das Nachhilfeprojekt an der Eberlin-Schule in Jettingen-Scheppach und die Bibliothekspaten an der Heinrich-Sinz-Schule in Hochwang, das Projekt Wadenwickel, die Nachbarschaftshilfe sowie die Besuchsdienste, die in Burgau und Ichenhausen geplant sind. Seit Anfang des Jahres läuft auch die Bayerische Ehrenamtskarte über „Stellwerk“. Bisher seien 13 Partner gefunden worden – darunter auch kommunale Einrichtungen und Unternehmen.

Seit November 2009 wird das Freiwilligenzentrum von einem Förderverein unterstützt, der derzeit 38 Mitglieder zählt. Weitere Mitglieder und ehrenamtlich Aktive sind willkommen.

Landrat und Kreisräte waren sich einig, dass von den Haupt- und Ehrenamtlichen von „Stellwerk“ „gute Arbeit geleistet“ werde. Ziel der Gespräche mit den Trägern Caritasverband und Diakonisches Werk sei deshalb eine Verlängerung des Vertrages, sagte der Landrat. Zu regeln gebe es überwiegend einige Details der künftigen Finanzierung. Im laufenden Jahr unterstützt der Landkreis „Stellwerk“ mit einem Zuschuss von 56700 Euro. (kai)

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