Sonntag, 20. April 2014

07. Dezember 2011 23:00 Uhr

Mitgliederversammlung

Meisterhaft

Zimmerer werden nach Sterne-System bewertet Von Manfred Deger

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Die „Sternezimmerer“ der Innung Günzburg-Krumbach mit Vorstandsmitgliedern und Referenten (von links): Anton Dirr (Silheim), Helmut Kalchschmid (Balzhausen), Thomas Barner (Günzburg), Harm Plesch (Rechtsberater Landesinnungsverband), Franz Zecha (Ichenhausen), Josef Gay (Jettingen), Theo Aumann (Ziemetshausen), Karl Oberlander (Gundremmingen), Walter Thalhofer (Geschäftsführer Kreishandwerkerschaft).
Foto: Manfred Deger

Ichenhausen. „Wären wir im Hotel- und Gaststättengewerbe tätig, wir könnten unsere Leistungen mit einem Fünf-Sterne-Hotel vergleichen“, sagte der Obermeister der Zimmerer-Innung Günzburg-Krumbach, Franz Zecha (Ichenhausen), bei der Innungsversammlung im Ichenhauser Gasthof „Adler“. Seit 2005 können sich die Zimmerer- und Holzbauunternehmen in Bayern die Qualität ihrer Arbeit nach einem Sterne-System bewerten lassen. Erfüllt ein Betrieb die geforderten Bewertungskriterien, wird er zertifiziert und darf 1 bis 5 Sterne im Label „Meisterhaft“ führen.

Um eine nachhaltige Qualität zu gewährleisten, müssen sich die Unternehmen im Zweijahresrhythmus einer Rezertifizierung unterziehen. Hierbei wird geprüft, ob eine Verleihung des Labels erneut möglich ist und ob ein Stern dazu kommt oder gestrichen wird.

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Bei der diesjährigen Rezertifizierung zeichnete Obermeister Franz Zecha zusammen mit Walter Thalhofer, dem Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Günzburg-Krumbach, elf Betriebe erneut mit dem Sternetitel „Meisterhaft“ aus. Dieser Titel wird nur an Innungsbetriebe verliehen, die von einem Meister oder einer vergleichbar qualifizierten Person geführt werden. „Der Kunde sieht durch das Siegel auf einen Blick, welche Wertarbeit die Firma liefert. Die Gefahr, an unseriöse Anbieter zu geraten, ist damit gebannt“, so Zecha. Der Obermeister betonte jedoch auch, dass Qualität eine Frage der Selbstüberprüfung, der Weiterentwicklung, des Betriebsablaufes, der Firmentransparenz und der Selbstdarstellung sei.

Nachfolge noch offen

Auf der Tagesordnung der Innungsversammlung stand auch der Punkt „Ausführungen über die Geschäftsführer-Nachfolge bei der Kreishandwerkerschaft“. Eigentlich wollte der Geschäftsführer zu diesem Thema Konkretes sagen. Thalhofer musste jedoch darauf hinweisen, dass der Vorstand der Kreishandwerkerschaft noch keine Ergebnisse vorweisen könne. Eine endgültige Entscheidung soll Mitte Dezember fallen und in einer Pressekonferenz bekannt gegeben werden.

Thalhofer erinnerte die Innungsbetriebe daran, dass sie sich der kostenlosen Möglichkeiten der Information und der Firmendarstellung auf der Homepage der Kreishandwerkerschaft bedienen sollten. Unter www.khw-guenzburg.de könne sich jeder Handwerksbetrieb über einen Link mit Bild, Text und Angebot auf einer eigenen Internetseite präsentieren, ohne dass es ihn einen Cent koste.

Im Mittelpunkt der Innungsversammlung stand auch ein Referat des Rechtsberaters des Landesinnungsverbandes Harm Plesch zu Rechtsfragen, die die einzelnen Handwerksbetriebe betreffen.

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