Immer noch sind drei Feuerwehrmänner in Günzburg in ständiger Rufbereitschaft. Grund ist die Störung der Funkalarmierung. Von Berthold Veh

Von Berthold Veh
Mit der Funkalarmierung der Integrierten Leitstelle Donau-Iller (ILS) in Krumbach gibt es im Raum Günzburg, Leipheim und Bibertal nach wie vor Probleme. Schuld ist vermutlich ein fehlerhafter Isolator an einer Hochspannungsleitung zwischen Nornheim und Harthausen, der das Feuerwehrfunksignal gestört hat. Der Isolator ist immer noch nicht repariert, bestätigt der Leiter der Fachbereichs Öffentliche Sicherheit am Günzburger Landratsamt, Roman Gepperth. Die Feuerwehr Günzburg hat deshalb drei Mann in ständiger Rufbereitschaft, teilt Kommandant Christian Eisele mit. „Wir sind besetzt wie eine Nachalarmierungsstelle“, sagt der Feuerwehrmann: „Eine Lösung ist das nicht, der Schaden muss behoben werden.“
Das Problem: „Es gibt momentan gar keine Störung an der Hochspannungsleitung“, sagt Gepperth. Die Funkalarmierung der Rettungsleitstelle laufe problemlos. Eine Störung sei nur einmal am 16. Januar festgestellt worden. Weitere Messungen hätten keine Hinweise auf einen Defekt gegeben, erläutert der Fachbereichsleiter in Berufung auf die Bundesnetzagentur. Dennoch will Gepperth noch keine Entwarnung geben. „Die Alarmierung funktioniert, aber wir trauen ihr nicht.“ Vermutlich sei die Störung wetterabhängig gewesen, sie sei bei trockener Witterung aufgetreten. In den vergangenen zwei Wochen, als keine Störung auftrat, habe sich der Isolator mit Wasser vollgesogen. Das Gerät soll jetzt noch einmal bei trockener Witterung überprüft werden, um letzte Gewissheit zu erlangen.
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