Manfred Enderle in Jubiläumsband vertreten
Leipheim Seine Liebe zu Pilzen hat er, wissenschaftlich akribisch, in dickbäuchigen Bänden spezieller Literatur hinreichend dokumentiert. Mit seiner Leidenschaft für Lyrik hat der Leipheimer Manfred Enderle in einer steigenden Zahl von Gedichtbänden zwar Fuß gefasst, hinkt aber in puncto Seitenzahl und Bekanntheitsgrad seinem Ruf als Mykologe noch deutlich hinterher. „Der Dichter im eigenen Dorf gilt halt nichts.“
Kaum bekannt, dass er für seine sprachlich zupackenden, ökologisch fundierten „Umweltgedichte“ schon mehrere Auszeichnungen erhalten hat und in zahlreichen Anthologien vertreten ist. Neuester poetischer Lorbeer: Einer der führenden deutschen Lyrikverlage (Anton Leitner Verlag) hat Enderles Gedicht „Wenn Bäume reden könnten“ als eines der herausragendsten der letzten drei Jahre in die Jubiläumsausgabe zu seinem 20-jährigen Bestehen aufgenommen und es zugleich zu einem der „besten Gedichte für die nächsten 20 Jahre“ gekürt. Ein lyrischer Pluspunkt für Manfred Enderle, und ein wichtiger Baustein zur Festigung seines dichterischen Rufes über pilzfachliche Qualitäten hinaus. (kih)
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