Samstag, 1. Oktober 2016

05. Juni 2014 09:00 Uhr

Günzburg

Rainhard Fendrich kommt nach Günzburg: Wiener Schmäh im Waldbad

Rainhard Fendrich gibt am 26. Juli ein Konzert in Günzburg. Warum er sich vor seinem Auftritt die Stadt anschauen möchte und was den Österreicher richtig glücklich macht. Von Angela Effenberger

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Rainhard Fendrich spielt im Juli im Günzburger Waldbad.
Foto: Archivfoto: Ralf Lienert

Ösi-Charme und Wiener Schmäh gibt es am 26. Juli im Günzburger Waldbad zu erleben. Rainhard Fendrich wird bei seinem Open-Air aber nicht nur seine alten Klassiker spielen, wie er im Interview mit unserer Zeitung erzählt. Und vor allem will er sich erst mal die Stadt anschauen, in Günzburg war der Sänger bislang nämlich noch nie.

Am 26. Juli geben Sie ein Open-Air-Konzert in Günzburg. Was fällt Ihnen ein, wenn Sie „Günzburg“ hören?

Rainhard Fendrich: Um ehrlich zu sein, nichts wirklich Außergewöhnliches. Ich war noch nicht in Günzburg. Aber wenn ich noch nie in einer Stadt gespielt habe, schaue ich mir vor oder nach meinem Auftritt die Umgebung an. Das habe ich auch jetzt vor.

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Was bekommen die Besucher im Waldbad bei Ihrem Auftritt zu hören?

Fendrich: Ich spiele ein Programm quer durch 30 Jahre meiner Karriere. Es werden alte Klassiker dabei sein, aber auch Lieder aus meinem neuen Programm. Ich hoffe, dass bei dem Open Air das Wetter mitspielt. Bei Regen kann ein solches Konzert zwar auch schön sein, aber besser ist es natürlich, wenn die Sonne scheint oder in diesem Fall, weil es ja am Abend stattfindet, der Mond.

Ihr aktuelles Album heißt „Besser wird’s nicht“. Ist das eine Anspielung auf ein baldiges Ende Ihrer Karriere?

Fendrich: Nein. Es geht vielmehr darum zufrieden zu sein mit dem, was man erreicht hat, und nicht immer nach mehr zu streben. Mit dem Titel ist gemeint, dass man einfach mehr Gelassenheit an den Tag legen soll.

Als Österreicher sind Sie doch sicherlich stolz auf den kürzlichen Sieg Ihres Landes beim ESC?

Fendrich: Natürlich. Das ist ein sehr gutes Lied und es war eine ausgezeichnete Leistung. Ich habe den ESC nicht live gesehen, habe mir aber alles im Nachhinein angeschaut. Das Lied ist toll.

Werden wir Rainhard Fendrich einmal beim ESC hören?

Fendrich: Nein, sicherlich nicht.

Sie haben die Hymne „Wir sind Europa“ geschrieben. Vor Kurzem fanden die Europawahlen statt. Wie groß sehen Sie die Bedeutung eines europäischen Parlaments?

Fendrich: Das Problem ist, dass viele Menschen nicht wissen, was da passiert. Im Gegensatz zu den Vereinigten Staaten von Amerika haben wir in Europa ja unterschiedliche Sprachen und Kulturen. Ich glaube, dass das Europa-Parlament sehr reformbedürftig ist.

Bei Rainhard Fendrich kommen einem sofort Ihre Klassiker „Macho Macho“ oder „Weus‘d a Herz hast wie a Bergwerk“ in den Sinn. Hand auf’s Herz: Sind Sie eher der Macho oder der Mann mit dem großen Herz?

Fendrich: Das sollten lieber andere bewerten.

Was sind Ihre nächsten Pläne und Projekte?

Fendrich: Im Juli spiele ich einige Open Airs, dafür wird jetzt geprobt. Ich bereite mich derzeit auf die Sommerkonzerte vor. Es gibt immer etwas zu tun, mir wird auf jeden Fall nicht langweilig.

Sie haben in Ihrer Karriere viel erreicht. Was macht Sie eigentlich glücklich?

Fendrich: Das sind oft Kleinigkeiten wie zum Beispiel ein gutes Essen. Das große Glück setzt sich aus vielen kleinen Momenten zusammen. Man muss aber an seinem Glück auch arbeiten.

Karten für das Konzert mit Rainhard Fendrich am Samstag, 26. Juli, gibt es im Internet unter www.provinztour.de sowie beim Servicepartner der Günzburger Zeitung, der Bürohandlung Hutter in Günzburg. Rollstuhlfahrerplätze und Eintrittskarten für Menschen mit 100 Prozent Schwerbehinderung sowie der Notwendigkeit einer Begleitperson sind ausschließlich bei Provinztour unter Telefon 07139/547 oder per Mail an ticket@provinztour.de erhältlich.

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