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21. September 2011 00:06 Uhr

Schulen

Spielend lernen auch nach dem Unterricht

In Waldstetten gibt es in diesem Jahr eine neue Mittagsbetreuung und ein neues Spielezimmer, das die Schule bei einem Wettbewerb gewonnen hat

Schüler, Lehrer, Eltern, Betreuerinnen und Bürgermeister freuen sich über die beiden Neuerungen in der Waldstetter Grundschule: Dort ist gerade die Mittagsbetreuung gestartet. Nach den Herbstferien können die Kinder außerdem das neue Spielezimmer in Besitz nehmen.
Foto: Schule

Waldstetten Mit einem kleinen Festakt startete offiziell die neu eingerichtete Mittags- und Hausaufgabenbetreuung an der Grundschule Waldstetten. Sie soll ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der schulischen Betreuungsmöglichkeiten im Anschluss an den Unterricht sein.

Die Einrichtung wird von Montag bis Donnerstag von 12.05 Uhr bis 16.30 Uhr geöffnet sein, freitags bis 14.30 Uhr. Die Kosten hängen von der Buchungszeit ab und bewegen sich zwischen 20 und 45 Euro im Monat. Hinzu kommen eventuelle Kosten eines warmen Mittagessens, das vom ortsansässigen Gasthaus Engel geliefert wird. Im laufenden Schuljahr haben sich 26 Schülerinnen und Schüler für das neue Betreuungsangebot angemeldet.

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Für die Betreuung ist Julia Hornung gemeinsam mit Adelheid Ross und Nicole Wagner verantwortlich. Nach einem gemeinsamen Mittagessen findet die verbindliche Hausaufgabenbetreuung statt. Vor dem Mittagessen und nach der Hausaufgabenzeit bleibt genug Raum für Freizeit, Spiele, Sport, aber auch für Projekte und vieles mehr.

Schulleiter Andreas Spatz bedankte sich bei allen Beteiligten für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit und die schnelle und unkomplizierte Einrichtung des neuen Betreuungsangebots. Bürgermeister Emil Konrad sagte, dieses Angebot stelle für Schüler eine vorzügliche Gelegenheit dar, betreut zu werden, Hausaufgaben unter fachkundiger Anleitung anzufertigen und auch pädagogisch sinnvoll die Freizeit unter Anleitung zu verbringen.

Passend zum Start der neuen Mittags- und Hausaufgabenbetreuung erhielt Schulleiter Andreas Spatz eine tolle Nachricht. Die Grundschule Waldstetten hat dank ihres originellen und durchdachten Konzepts für ein Spielezimmer eine komplette Spieleausstattung gewonnen.

Die Initiative „Spielen macht Schule“ fördert mit diesem Wettbewerb das klassische Spielen an Schulen. Die Initiative vergab zum fünften Mal Spiele im Wert von insgesamt 750 000 Euro an 207 Gewinnerschulen im Bundesgebiet.

Konzept kam bei der Jury an

Die Grundschule Waldstetten hat mit ihrem Konzept überzeugt, zu dem Spielenachmittage für Jung und Alt und schulweite Spielestunden für alle Klassen gehören. Alle Klassenzimmertüren sind dabei geöffnet und die Kinder dürfen klassen- und jahrgangsübergreifend miteinander spielen.

Ein mobiler Spielewagen soll es ermöglichen, dass die Spielestunden auch im Freien und in der Aula der Grundschule durchgeführt werden können. Bis zu den Herbstferien soll die Einrichtung und Ausstattung des Spielezimmers abgeschlossen sein. „Das Spielezimmer wird natürlich täglich auch für die Kinder der Mittags- und Hausaufgabenbetreuung geöffnet sein“, so Schulleiter Andreas Spatz. (zg)

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