Was bei der Bürgerversammlung diskutiert wurde
Breitbandversorgung: Wie es mit der Breitbandversorgung in der Gemeinde steht, wollte Albert Fendt aus Kleinbeuren wissen. Seitens der Bürger auch in Kleinbeuren bestehe doch erhebliches Interesse an einem schnellen Internetzugang. „Die Interessenlage ist bekannt“, so Bürgermeister Christian-Konrad Wiesner. Die Gemeinde verhandelt derzeit mit der Firma Smart DSL und lasse sich ein Angebot unterbreiten. „Berechnungen haben ergeben, dass der Kostenanteil nach Verrechnung der Zuschüsse bei 137000 liegen wird“, sagte Wiesner.
Strom sparen: Hubert Krimbacher stellt in den Raum, die gemeindliche Straßenbeleuchtung in den Nachtstunden zu reduzieren, um so Energiekosten zu sparen. Wiesner bezweifelte, ob das Abschalten der Straßenbeleuchtung bei der Bevölkerung Akzeptanz findet.
Damit wurden auch die sich bietenden Möglichkeiten der erneuerbaren Energien in die Diskussion gebracht. Wiesner berichtete, dass im Kammeltal Standorte für Windkrafträder laut einem Gutachten angedacht sind, die sich jedoch aufgrund von naheliegenden Wohnbebauungen seiner Meinung nicht durchsetzen lassen. Biolandwirt Krimbacher berichtete dazu von völlig gegensätzlichen Gutachten über die Windverhältnisse und damit auch die Rentabilität von Windkrafträdern im Kammeltal.
Gehweg: Karl Bock aus Behlingen wollte wissen, ob und bis wann ein Gehweg in der Kronbergstraße in Behlingen angedacht ist. Der Bürgermeister erläuterte, dass zunächst mit dem Landkreis Gespräche zu führen sind, insbesondere auch wegen der Kostenaufteilung und dem weiteren Ausbau der Kreisstraße. Demzufolge liege die Terminierung beim Landkreis.
Wegeausbau: Hermann Böck aus Behlingen forderte in der Bürgerversammlung, Pläne für den Waldwegausbau Behlingen vorzulegen, um festzustellen, in welchem Umfang Privat- und Gemeindegrund betroffen sind. Auch sei es interessant zu erfahren, ob neue Grenzsteine verlegt werden und die Anliegergrundstücke Entschädigungen erhalten. Wiesner erläuterte, dass es sich überwiegend um Gemeindegrund handelt. Pläne könnten jederzeit eingesehen werden, außerdem stehe eine Anliegerversammlung an.
Stundungen: Joseph Dreher wollte wissen, in welchem Umfang Stundungen für Steuern, Gebühren und Anliegerbeiträge gewährt wurden. Hauptsächlich würden landwirtschaftliche Flächen nach der Abgabenordnung gestundet, erläuterte der Bürgermeister.
Schaum: Auf ungewöhnliche Veränderungen des Goldbach-Wassers machte Peter Grote aufmerksam. Das Wasser trete teilweise geschäumt aus der Verrohrung zutage. Er wollte wissen, ob Zuleitungen dafür verantwortlich sind. Laut Bürgermeister Wiesner ist davon nichts bekannt. Für nähere Untersuchungen wäre eine kostspielige Untersuchung mit Kameras notwendig. Der Bauhof werde jedoch entsprechende Untersuchungen vornehmen. (Zag)
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