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13. April 2010 19:18 Uhr

Studieren ohne Numerus clausus

Günzburg Ab sofort können sich Interessierte an der privaten Fachhochschule für angewandtes Management (FHAM) für ein Bachelorstudium der Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten "Wirtschaft und Technik" und "Internationales & Interkulturelles Management" einschreiben. Die Einschreibefrist endet am 15. August. Beginn der semi-virtuellen Studiengänge ist der 15. September.

Studieren ohne Numerus clausus
Foto: ALFA

Das Besondere an dem semi-virtuellen Studienkonzept der FHAM ist, dass es pro Halbjahr (Semester) nur drei jeweils einwöchige Präsenzphasen gibt, heißt es in einer Pressemitteilung. In dieser Zeit kommen Studierende und Dozenten in Günzburg zu Seminaren und zur Bearbeitung von praktischen Fallstudien zusammen. Mitten im Herzen der Stadt gelegen steht der Campus Günzburg. Das ehemalige Dossenbergerhaus, das heutige "Haus der Bildung", beherbergt seit 2007 vier helle Hörsäle, die Studierendenkanzlei und Büroräume.

Wesentlich für den Lernerfolg ist, dass am Günzburger FHAM-Campus in den Präsenzphasen in Kleingruppen mit 15 bis 20 Studierenden gelernt wird. Zwischen den Präsenzphasen erfolgt die "virtuelle" Lehre über das Internet, wobei über eine spezielle Lernplattform ein regelmäßiger Austausch und enger Kontakt zwischen Studenten und Dozenten gegeben ist. An der FHAM betreut ein Dozent nur maximal 30 Studenten, wodurch den Dozenten eine individuelle Förderung der Studierenden möglich ist.

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Die Form der Studienorganisation ermöglicht eine duale akademische Ausbildung (DAA), wodurch eine enge Verzahnung zwischen Studium und praktischer Tätigkeit erreicht wird. Das praxisorientierte Studium ermöglicht Studenten darüber hinaus den unmittelbaren Transfer des gelernten Wissens in die Praxis. Die Studiendauer beträgt für die angebotenen Bachelor-Studiengänge gemäß Bayerischer Hochschulordnung sieben Semester (sechs Theorie- und ein Praxissemester). Das Studium begleitende praktische Tätigkeiten können jedoch als Praxissemester anerkannt werden, wodurch eine Verkürzung der Studiendauer auf sechs Semester möglich ist. Besonderes Merkmal des dualen Studienkonzepts der FHAM ist, dass der Unterricht nicht wie an anderen Dualen Hochschulen in mehrmonatigen Blöcken stattfindet, sondern in sechs einwöchigen Präsenzphasen.

Davon profitieren Unternehmen, die duale akademische Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen, da der Mitarbeiter dem Unternehmen ganzjährig und fast durchgängig für Projekte zur Verfügung steht.

Staatlich anerkannt

Zugangsvoraussetzungen für ein Studium an der Fachhochschule für angewandtes Management sind (Fach-) Abitur oder Meisterbrief. Das Studienangebot ist daher gerade auch für selbstständige Handwerker interessant, die eine akademische Zusatzausbildung in Betriebswirtschaftslehre (BWL) anstreben. Einen Numerus clausus gibt es nicht.

Die Fachhochschule ist durch das Bayerische Wissenschaftsministerium staatlich anerkannt, alle angebotenen Studiengänge sind akkreditiert. (pm)

Weitere Informationen über das Studienkonzept und die Kosten gibt es vom Ansprechpartner der FHAM für die Region Schwaben, Dr. Volker Koschay, unter email volker.koschay@myfham.de oder über die Internetseite

www.campus-guenzburg.de

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