Günzburg/Langenau Ende März plant Uli Rau, Geschäftsführer des Dreieck Verlages aus Hörvelsingen bei Langenau, eine Raritätenbörse für Liebhaber und Sammler hochwertiger Objekte und Utensilien. Austragungsort der neuen Antiqua-Börse ist die sogenannte "Messehalle Casino" im Günzburger Prinz-Eugen-Park. Noch sucht der Veranstalter mitwirkende Aussteller. Der Aufruf gilt privaten Verkäufern, Händlern, Anfängern und Profis, die die Antiqua-Börse zu einem rundum interessanten Handels- und Tauschplatz für eine breite Interessentengruppe werden lassen.

Die Bandbreite dessen, was Veranstalter Uli Rau auf der am Sonntag, 28. März, geplanten Börse bieten möchte, ist groß. "Wir wollen keinen herkömmlichen Flohmarkt ins Leben rufen, sondern eine Plattform für Sammler und Liebhaber hochwertiger Gegenstände bieten", sagt der 53-Jährige, der selbst seit vielen Jahren die Leidenschaft für alte Maschinen und Werkzeuge hegt.
Auf die Idee zu einer regionalen Raritätenbörse kam Uli Rau im Gespräch mit dem Langenauer Uhren- und Kamera-Feinmechaniker Berthold Häge-Napierala. Vor etwa 22 Jahren hat sich Häge-Napierala auf die Reparatur von komplizierten und alten Kameras und hochwertigen Uhren spezialisiert. Als Rau dem langjährigen Freund im vergangenen Dezember eine alte Kamera zur Reparatur vorbei brachte, erwähnte der Kameraspezialist, dass er das zur Instandsetzung notwendige Ersatzteil wahrscheinlich nur auf einer der großen Sammlerbörsen finden werde. Sogleich kam die Idee zur Veranstaltung einer Raritätenbörse in der Region, die neben Uhren und Kameras auch weitere hochwertige Sammelobjekte beherbergen solle.
Hochwertige Uhren, antiker Schmuck, Fotoapparate
Veranstalter Rau wünscht sich bei der Erstauflage der Antiqua ein Riesenangebot mit vielen hochkarätigen Raritäten. Das Angebot bei der neuen Börse soll privaten Verkäufern, Händlern, Anfängern und Profis ein angemessenes Podium bieten.
Hochwertige antike Armband- und Taschenuhren aller Marken, Groß- und Wanduhren in jeder Preiskategorie, antiker Schmuck, Spielwaren, Schreibgeräte, Feuerzeuge, Werkzeuge, Messer, Fotoapparate und optische Geräte können angeboten werden. Ebenso historische Münzen, historische Wertpapiere, Telefonkarten, Primitivgeld, Briefmarken, antiquarische Bücher, Comics, Ansichtskarten, Fachliteratur und Zubehör - von der Antike bis zur Neuzeit - eben alles, was einen Sammelwert hat. Die Messehalle "Casino" im Prinz-Eugen-Park (PEP) am nördlichen Stadtrand von Günzburg - das Gelände der ehemaligen Bundeswehrkaserne - bietet Ausstellern den perfekten Marktplatz, so Rau. Auf 600 Quadratmeter Ausstellungsfläche können die begehrten Waren "in einem gepflegten Ambiente mit angenehmer Akustik" präsentiert werden, kündigt er an. Elektrische Anschlüsse für eine individuelle Tischbeleuchtung werden die Organisatoren vor Ort installieren. Für alle Antiqua-Besucher stehen kostenlose Parkplätze zur Verfügung.
Eine Besonderheit: Jeder Besucher kann nach Vorlage einer Eintrittskarte seine Lieblingsuhr durch einen qualifizierten Uhrenfachmann kostenlos taxieren lassen. (alk/pm)
Anmeldung beim Veranstalter der Antiqua-Börse am 28. März: Dreieck Verlag GmbH, Telefon (07348) 94804-14. Fax (07348) 94804-11. E-Mail: info@antiqua-boerse.de. Veranstaltungsort: PEP Prinz Eugen Park, Lochfelbenstraße 31/1, Günzburg. Aufbau: ab 8 Uhr. Einlass der Besucher: ab 10 Uhr. Ende und Abbau: ab 17 Uhr.
Weitere Informationen im Internet unter
www.antiqua-boerse.de
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