Ichenhausen macht wieder Frühjahrsputz und verhandelt mit der Rauher-Berg-Gruppe über Kosten
Ichenhausen Frühjahrsputz rund um die Stadt: Am Samstag, 31. März sammeln Freiwillige im Rahmen der Umweltwoche des Landkreises wieder Abfall ein, der in und um Ichenhausen da liegt, wo er nicht hingehört. Helfer sind willkommen, die Stadt spendiert anschließend eine Brotzeit.
Stromeinspeisung. Um Einspeisungen von Fotovoltaikanlagen in das öffentliche Netz zu ermöglichen, wollen die Lechwerke in der Ignaz-Rucker-Straße in Oxenbronn möglichst bald ein Kabel bis zur Trafostation beim Neubaugebiet legen. Zufrieden war Bürgermeister Hans Klement darüber, dass dafür der Gehweg nicht nur teilweise, sondern komplett herausgenommen und wieder erneuert wird. Stadtrat Hubert Schuler dazu: „Eine saubere Sache!“, denn Nähte und Anschlüsse bei Gehweg- oder Straßenreparaturen sind erfahrungsgemäß problematisch. „Weil der Druck (der Einspeisewilligen, Anm. der Redaktion) anscheinen immens ist“, so Bürgermeister Klement, wollen die Lechwerke das Kabel möglichst bald verlegen, obwohl die Bitumenmischanlagen wegen des Winters noch nicht arbeiten. Der Gehweg müsse dann vorerst provisorisch wieder gerichtet werden, so Klement, vor der Kirche müssen die Lechwerke dann den Belag wieder so richten, wie es im Rahmen der Dorferneuerung gemacht worden ist.
Wohnhaus. Im Genehmigungsfreistellungsverfahren ist der Neubau eines Doppelhauses auf einem Grundstück bei der Schwarzen Muttergottes in Ichenhausen behandelt worden.
Vergaben. Für Dämmmaterial beim Neubau des Jugendtreffs an der Günztalstraße hat der Bauausschuss in nicht öffentlicher Sitzung 6600 Euro genehmigt. 7800 Euro wurden für die Schädlingsbekämpfung im Dachstuhl des Gebäudes „Am Boschhorn 15“ und an der Treppe im Leichenhaus Ichenhausen freigegeben.
Radweg. In Zusammenhang mit der Ausschreibung der Arbeiten für den Radweg zwischen Autenried und Rieden hat sich der Wasserversorgungsverband Rauher Berg gemeldet und angekündigt, dass er unter dem Radweg ein Wasserrohr als Verbundleitung legen will. Zuerst sei, so Bürgermeister Hans Klement, nur die Rede von einem Leerrohr gewesen, jetzt soll dort aber zumindest zeitweise auch Wasser fließen. Was die Ichenhauser aufhorchen lässt: Stadtbaumeister Gerhard Hruby deutete an, dass der Wasserversorgungsverband die Stadt eventuell an den Kosten für die Leitung beteiligen wolle. Dagegen sprachen gleich zwei Stadträte, Joachim Hofmann und Vitus Madel, der sagte: „Nicht auf unsere Kosten. Das ist Rauher-Berg-Sache.“ Bürgermeister Klement will vorerst die Gespräche mit der Rauher-Berg-Gruppe abwarten. (ilor)
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