Montag, 26. Juni 2017

04. Februar 2014 00:33 Uhr

Welt-Krebstag

Verdrängen der Gefahr ist der falsche Weg

: Gesundheitsamtsleiter rät zur Vorsorge

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Landkreis Fakten zum Thema Krebs, die zu denken geben sollten, hat das Günzburger Gesundheitsamt zum Thema Krebs zusammengestellt. Anlass ist der Weltkrebstag am heutigen Dienstag, 4. Februar.

Gesundheitsamtsleiter Dr. Roland Schmid weist darauf hin, dass Krebserkrankungen immer noch die zweithäufigste Todesursache in Deutschland seien. Deshalb komme der Vorsorge eine große Bedeutung zu. Möglicherweise Krebs auslösende Stoffe müssten vermieden werden. Im Betrieb seien belastungsbezogen Kontrolluntersuchungen durchzuführen, wie es Aufgabe der Arbeitsmedizin und der Sicherheitsfachkräfte sowie der Arbeitgeber ist. Im Privatbereich, so Schmid, müsse jeder selber tätig werden. Hier rät das Gesundheitsamt, angebotene Vorsorgeuntersuchungen in der Hausarztpraxis oder in Facharztpraxen durchführen zu lassen.

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Die Statistiken sind eindeutig. Bei der Häufigkeit aller Todesursachen in Bayern nehmen Lungenkrankheiten die Plätze 4, 7 und 9 ein. Rang 4 belegen bösartige Lungentumoren nach Herz-und Kreislaufkrankheiten, die die Rangplätze 1 bis 3 belegen. Check-up-Untersuchungen beim Hausarzt nehmen aber nur 24,1 Prozent aller Frauen und 22,7 Prozent aller Männer an, die hierzu berechtigt wären, informiert Schmid. Krebs im Dickdarm nimmt in der Liste aller Todesursachen den Rang 13 ein, aber nur 15,7 Prozent der Frauen und 11,4 Prozent der Männer über 50 Jahren lassen vom Hausarzt den Stuhlgang auf verborgenes Blut testen. Zur Endoskopie des Dickdarms gehen gar nur 1,9 beziehungsweise 1,6 Prozent derjenigen, die alle zehn Jahre eine solche Untersuchung durchführen lassen dürften.

Männer sehen oft die Krankheit als Schwäche

Schmid sagt: „Vorsorgeuntersuchungen werden kostenfrei angeboten. Mehr können Gesetzgeber, Krankenversicherer und Ärzte nicht machen.“ Auch wenn im Landkreis sehr gute Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten für Krebskranke bestehen und in Zukunft durch eine Strahlentherapieeinrichtung weiter verbessert werden, so sei das Verdrängen von Gesundheitsgefahren der falsche Weg, warnt der Mediziner. „Gerade Männer sehen oft Arztbesuch und Krankheit als Schwäche“, so Schmid. Vorsorge sei allemal besser als eine Tumorbehandlung mit schweren Nebenwirkungen. (zg) »Seite 1

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