Mittwoch, 22. Mai 2013

08. Juni 2011 15:33 Uhr

Jugend-Tag

Vom Standrohr-Setzen bis zum Staffellauf

Feuerwehr-Jugend mit Feuer und Flamme bei der Ausbildung. Etwa 70 Teilnehmer in Ichenhausen Von Dieter März

Ichenhausen Vorherrschende Farben im Bereich der Feuerwache Ichenhausen waren am Samstag- vormittag das Rot der zahlreichen Feuerwehrautos und das Blau der Uniformen und Jugendfeuerwehrschutzanzüge. Die Jugendfeuerwehr des Landkreises Günzburg veranstaltete einen „Tag der Jugend“. Kreisjugendwart Willi Sauter (Ebershausen) lud die Jugendfeuerwehren zum Wettbewerb, verbunden mit der Ablegung der „Jugendflamme“ und der Leistungsprüfung der Deutschen Jugendfeuerwehr ein.

Die Teilnehmer der Jugendflamme Stufe 2 kamen aus den Feuerwehrjugendgruppen Anhofen, Günzburg, Hafenhofen, Harthausen, Jettingen, Krumbach, Unterknöringen und Waldstetten. Der erweiterten Leistungsprüfung der Deutschen Jugendfeuerwehr (DJF) unterzogen sich nur die Jugendfeuerwehrgruppen aus dem südlichen Landkreis Attenhausen, Krumbach und Niederraunau.

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Im allgemeinen Teil der Prüfung zur „Jugendflamme Stufe 2“ mussten die Jugendlichen verschiedene Beispiele ihrer Aktivitäten, die in der eigenen Jugendgruppe durchgeführt wurden, benennen. Auf dem weitläufigen Areal in Ichenhausen waren zur praktischen Prüfung die verschiedensten Stationen aufgebaut. So galt es unter anderem den geprüften Juroren die Zeichen auf einem Hinweisschild zum Hydranten zu erläutern oder verschiedene brennbare Gegenstände den entsprechenden Brandklassen zuzuordnen. Im Freigelände musste ein Standrohr, erforderlich zum Anschluss von Schläuchen zur Wasserversorgung, betriebsbereit gemacht und gesetzt werden. Auch eine Unfallstelle galt es abzusichern und den Notruf abzusetzen.

Strahlende Gesichter bei den Jugendlichen und so manches Aufatmen der Jugendwarte, als Sauter vor den versammelten Jugendlichen und Betreuern bekannt gab, dass alle 45 teilnehmende Jugendliche die Prüfung bestanden haben und das Abzeichen „Jugendflamme Stufe 2“ erhalten. Die Leistungsspangenabnahme der Deutschen Jugendfeuerwehr ist der Höhepunkt am Ende der Jugendfeuerwehrzeit. Die dafür zu erbringenden Kriterien waren als Schnelligkeitsübung das fehlerfreie Verlegen einer Schlauchleitung als Wasserförderung über lange Wegstrecken. Um die Körperstärke und Gewandtheit auszutesten, standen ein Kugelstoßen mit vier und fünf Kilo schweren Stahlkugeln und ein Staffellauf auf dem Programm. Als praxisorientierte Aufgabe musste ein Löschangriff demonstriert werden. Aus einem Fragenkatalog von 100 Fragen mussten die Prüflinge in der Gemeinschaft viele Fragen beantworten. Die Mienen bei den Absolventen entspannten sich, als Stadtbrandinspektor Wolfgang Bauer den drei Gruppierungen die mit Erfolg bestandene Prüfung mitteilte.

Willi Sauter dankte den Mitwirkenden und der Feuerwehr Ichenhausen mit ihrem Kommandanten Alexander Stempfle für die professionelle Organisation der Veranstaltung.

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