Großer Einsatz der Polizei in Goldbach Von Rebekka Jakob
Goldbach Ein Großaufgebot der Polizei hat am Sonntagnachmittag die Wohnung eines Goldbachers durchsucht. Wie das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West in Kempten gestern erst auf Anfrage unserer Zeitung mitteilte, hatten die Beamten bei dem 34-jährigen Kammeltaler scharfe Schusswaffen vermutet. Dieser Verdacht bestätigte sich jedoch nicht. Dafür wurde die Polizei anderweitig fündig.
Ein Zeuge hatte sich bei der Polizei gemeldet und die Vermutung geäußert, dass der Mann ohne Erlaubnis Schusswaffen in seiner Wohnung habe. Ein Spezialeinsatzkommando wurde deshalb hinzugezogen, um die Wohnung unter die Lupe zu nehmen. Gefunden haben die Beamten nach Angaben eines Polizeisprechers mehrere Waffen, die erlaubnisfrei sind, darunter zwei Luftgewehre.
Allerdings hatte der 34-Jährige auch ein Nunchacko-Würgeholz in seiner Wohnung, das zu den verbotenen Gegenständen gehört. Die Polizei behielt die aus zwei verbundenen Holzstäben bestehende Waffe ein, der Mann wurde nach der Wohnungsdurchsuchung wieder frei gelassen. Gegen ihn wird jetzt wegen Verstoß gegen das Waffengesetz ermittelt.
Wie der Polizeisprecher sagte, sei wegen des Verdachts, der Mann habe scharfe Waffen, Vorsicht und besondere Eile geboten gewesen – deshalb war auch das Spezialkommando angefordert worden. Die Polizei hatte den Vorfall gestern erst auf Anfrage unserer Zeitung öffentlich gemacht.
Jetzt bestellen! Das neue iPad inkl. e-Paper.
Artikel kommentieren
| Artikel bewerten: