Sonntag, 29. Mai 2016

01. Oktober 2013 00:31 Uhr

Handball-Bezirksoberliga

Beeindruckende Premiere

Günzburg und Ichenhausen unterstreichen ihre Ambitionen. Niederraunau II verliert knapp

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Der VfL Günzburg fegte zum Auftakt der Bezirksoberliga den TSV Bobingen regelrecht vom Platz. Axel Leix (im Bild) war gemeinsam mit Steve Rennert bester Torschütze der Günzburger mit acht Treffern.
Foto: Ernst Mayer

Landkreis Mit Vollgas ist Titelfavorit VfL Günzburg in die Spielzeit der Handball-Bezirksoberliga gestartet. Zum Saisonauftakt schlugen die Weinroten den vor der Runde immerhin zum erweiterten Kreis der Aufstiegskandidaten zählenden TSV Bobingen überdeutlich 40:16.

Eine klare Sache war auch der Premieren-Auftritt des SC Ichenhausen. Die Königsblauen siegten beim Fast-Absteiger der zurückliegenden Runde, TSV Dasing, 34:22.

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Knapp und mit ein bisschen Pech verloren hat dagegen der TSV Niederraunau II zum Saisonstart. Beim 19:20 gegen den SV Mering hatte die Landesliga-Reserve den Siegtreffer selbst in der Hand und musste sich in letzter Sekunde doch geschlagen geben.

VfL Günzburg – TSV Bobingen 40:16 (23:7) Mit dem TSV Bobingen präsentierte sich kein ambitionierter Wiederaufstiegskandidat, sondern eine aus vielen Verletzten und Krankheiten geborene Notbesetzung. Ganz anders der VfL: Die Weinroten konnten vollzählig antreten, fühlten sich top-fit und waren froh, erstmals unter Wettkampfbedingungen losgelassen zu werden.

Unterschiedlicher konnten die Voraussetzungen also nicht sein und das 9:0 nach gut fünf Minuten spiegelten die Kräfte- und Motivationsverhältnisse trefflich. Gestützt auf einen kaum überwindbaren Tobias Heinrich im Tor liefen die Günzburger Gegenstoß um Gegenstoß, und weil auch die eingewechselten Spieler den „neuen Ernst“ im Günzburger Männerhandball erkannt hatten, riss der Faden nicht.

In der zweiten Hälfte blieb die Abwehr um die starken Innenverteidiger Axel Leix und Kapitän Andi Konopa für die Gäste kaum überwindbar. Die weinroten Schützen scheiterten aber mittlerweile mehrfach am starken Bobinger Torwart. An der drückenden Überlegenheit änderte das aber nichts.

Neuzugang Helmar von Fritsch überzeugte bei seinen sechs Treffern das Günzburger Publikum unter den 150 Besuchern mit seiner hohen Gegenstoß-Bereitschaft und seinen verzinkten Würfen. (zg)

VfL Günzburg: T. Schmid, Heinrich; Rothbauer (2), Jahn (4), Konopa (3), Geiger (2), Leix (8), Schmid Marius (1), Schüller (1), Rennert(8/3), Ludwig (1), von Fritsch (6), Groß (1), Nief (3).

TSVNiederraunau II – SV Mering 19:20 (7:9) Wie erwartet war das erste Saisonspiel zu Beginn von Nervosität geprägt. Auf beiden Seiten gab es technische Fehler und Fehlwürfe zu verzeichnen. Beim mageren 7:9 wurden die Seiten gewechselt. Die Hausherren starteten nun konzentrierter und verwandelten den Rückstand in eine 15:12-Führung. Doch danach gab Raunau II das Spiel leichtfertig aus der Hand: Klare Torchancen, auch vom Sieben-Meter-Strich, wurden nicht verwandelt. So glichen die Gäste zwei Minuten vor Schluss zum 18:18 aus. Raunau ging im Gegenzug durch Stefan Roth noch einmal in Führung, kassierte aber prompt wieder den Ausgleich. Beim 19:19 eroberte der beste Raunauer Michael Thalhofer den Ball und setzte zum Gegenstoß an. Dieser wurde aber kurz vor Torabschluss von Gästespieler Benjamin Klug gestoppt. Folgerichtig erhielt dieser die Rote Karte, doch der fällige Siebenmeter landete neben dem Tor. Auf der anderen Seite nutzte der Aufsteiger die allerletzte Chance – der direkte Freiwurf nach abgelaufener Uhr wurde von der Mauer unhaltbar abgefälscht und trudelte zum 19:20 ins Tor. (zg)

TSV Niederraunau II Kowatsch, Liedel, Majsai (2), Mayer (1), Thalhofer M. (5), Huggenberger (2), Thalhofer D. (4/1), Hartwig (1), Maisch (1/1), Roth (3)

TSV Dasing – SC Ichenhausen 22:34 Nach einem kurzen Abtasten in der Anfangsphase gingen die Ichenhauser schnell 8:4 in Führung. Durch ständige, solide Auslösehandlungen trafen die Gäste fast immer die richtige Entscheidung und schlossen souverän ab. Die zwei Außenspieler Florian Rösch und Eduard Trenkenschuh konnten besonders in Szene gesetzt werden und erzielten zusammen elf Tore. Eine stabile Abwehrleistung und schnelles Umschalten ermöglichten viele zweite Wellen, welche zu einfachen Toren führten.

So ging der SCI schon mit einem respektablen Vorsprung von sieben Toren in die Halbzeitpause. In der Kabine hatte Trainer Klaus Hornung nicht viel zu bemängeln und riet dem Team, genau so weiter zu spielen wie zuvor. Gesagt, getan. Tor für Tor bauten die Königsblauen die Führung ohne Mühen aus. Erst waren es zehn Treffer Differenz (27:17), am Ende dann zwölf.

Kapitän Tobias Steck stoppte sofort nach dem leichten Sieg eine eventuell entstehende Euphoriewelle und sagte: „Wir dürfen uns auf diesen klaren Erfolg nichts einbilden. Es werden noch härtere Gegner kommen.“

Am kommenden Samstag zum Beispiel. Da steht das Derby gegen den TSV Niederraunau II an. Und der Landkreis-Rivale wird in Ichenhausen alles geben, um zwei Punkte einzufahren. (zg)

SC Ichenhausen: Biller, Paluk; Steck (7), M. Hornung (5), T. Hornung (4), Jordan (2), Trenkenschuh (9), Rösch (2), F. Hornung (2), Yapicioglu (3)

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