Handballer stehen vor hohen Hürden in der Bezirksoberliga
Landkreis Mit zuletzt erfolgreichen Auftritten haben alle drei Handball-Bezirksoberligisten aus der Region ihre Tabellenposition zumindest gefestigt. Gewonnen ist damit freilich noch nichts: Günzburg, Ichenhausen und Niederraunau II müssen jetzt die Leistung auf hohem Niveau stabilisieren und vor allem punkten, wenn sie ihre Saisonziele weiter vor Augen behalten wollen.
SC Ichenhausen – Friedberg III
Der SC Ichenhausen hat nach dem Sieg gegen den VfL Günzburg vor zwei Wochen zuletzt auch gegen den TV Gundelfingen gewonnen. Mit den Leistungen in diesen beiden Auftakt-Partien des Jahres war SCI-Trainer Klaus Hornung im Großen und Ganzen zufrieden. Die Königsblauen stehen nach wie vor auf dem dritten Platz. Der Rückstand auf Spitzenreiter Bobingen beträgt sieben Punkte. Zum VfL Günzburg, der auf Rang zwei steht, fehlen dem SCI sechs Punkte.
Das Hinspiel bei den Herzogstädtern gewannen die Ichenhauser ganz knapp mit 26:25. Der TSV Friedberg III geht mit einer Mannschaft an den Start, die sich aus jungen und erfahrenen Akteuren zusammensetzt. Einige Akteure kamen auch schon in den höherklassigen Teams der Friedberger in der Dritten Liga und in der Landesliga zum Einsatz. (ulan)Anwurf: Sa. 19.15 Uhr
Bobingen – TSV Niederraunau II
Mit einer der besten Saisonleistungen und dem Sieg gegen Göggingen konnte der TSV Niederraunau II am vergangenen Wochenende die Talfahrt in der Tabelle stoppen. Trainer Bernd Maisch lobte: „Man hat gesehen, dass die Mannschaft wieder richtig Spaß am Spiel hatte. Nun müssen wir beweisen, dass dies keine Eintagsfliege war.“
Gelegenheit dazu hat das junge Team nun im Spiel beim Spitzenreiter. Der TSV Bobingen ist in dieser Saison ungeschlagen. Der Raunauer Steffen Hartwig will das gerne ändern: „Das ist für uns eine gute Gelegenheit, endlich einen Überraschungscoup zu landen“, meint er. Eine konzentrierte Abwehrarbeit, Tempohandball sowie eine gute Wurfquote wird nötig sein, um den Singoldstädtern ein Bein stellen zu können. Bis auf die verletzten Laszlo Maisaj und Andreas Kowatsch kann der TSV auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Sehr zur Freude der Mannschaft ist sogar eine Rückkehr ihres Trainers Bernd Maisch möglich. Er schenkte den Bobingern im Hinspiel Tore im zweistelligen Bereich ein. (zg) Anwurf: Sa. 19.30 Uhr
TV Gundelfingen – VfL Günzburg
Zwei Trainer, ein Problem: Der Gundelfinger Coach Oliver Bleher musste in den vergangenen Wochen aufgrund der Hallen-Dauerbelegung durch Fußballer ebenso auf ordentliche Trainingsmöglichkeiten verzichten wie sein Günzburger Kollege Bernd Dunstheimer. Entsprechend holprig starteten beide Mannschaften ins Kalenderjahr.
Die Weinroten schafften zuletzt immerhin die Kehrtwende mit dem 33:32 gegen den starken TSV Haunstetten. Selbstverständlich war das nicht, wie Günzburgs Trainer anmerkte: „Ich bin mir sicher, dass sich weitere Mannschaften an Haunstetten die Zähne ausbeißen werden, sofern die Augsburger mit demselben Personal wie gegen uns auflaufen.“ Und VfL-Spieler Steve Rennert sagte: „Wichtig war vor allem, dass wir unsere Stärken wieder gezeigt haben.“
Für die Gastgeber gilt es, so schnell wie möglich ein Polster an Punkten anzuhäufen, um dem Abstiegsgespenst rechtzeitig zu entgehen. „Mit ihren Fans im Rücken sind die Gundelfinger stark. Das kann für uns eine sehr unangenehme Aufgabe werden“, weiß der Günzburger Alexander Spengler, der aus Gundelfingen stammt. (zg)Anwurf: So. 17 Uhr
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