Samstag, 10. Dezember 2016

23. Dezember 2013 00:06 Uhr

Handball-Bezirksoberliga

Frohe Weihnachtsbotschaften

Der VfL Günzburg meldet mit dem Derby-Sieg gegen den guten TSV Niederraunau II Ambitionen an

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Zentraler Faktor im Günzburger Offensivspiel war Daniel Jäger. Der Kreisläufer steuerte fünf Treffer zum Derby-Erfolg bei. Hier versucht der Niederraunauer Michael Thalhofer vergeblich, den Vorwärtsdrang des VfL-Talents zu bremsen.
Foto: Ernst Mayer

Günzburg Der VfL Günzburg ist in Sachen Aufstiegsrennen wieder da. Vor 200 Zuschauern gewannen die Weinroten das Derby in der Handball-Bezirksoberliga gegen den TSV Niederraunau II letztlich ungefährdet 25:19 (14:10).

Das war freilich nicht die einzige frohe Botschaft, die das auf bemerkenswert hohem Niveau geführte Spiel gestern Abend aus der Rebayhalle sendete. Die Gäste machten nämlich gleichzeitig deutlich, dass sie in dieser Form auf keinen Fall zu jenen Teams gehören, die um den Klassenerhalt bangen müssen. Ihr Spielertrainer Bernd Maisch gab sich überzeugt: „Wir werden den Anschluss ans Mittelfeld schaffen.“

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Zu Beginn mangelte es den schnellen Gegenstößen der Gastgeber noch an Präzision. So blieben die hoch motivierten Gäste dran, gingen zwischendurch sogar einmal in Führung. Maisch verwandelte einen Siebenmeter zum 2:3 (8.).

Dann aber lief es runder beim Favoriten. Vor allem, weil Kreisläufer Daniel Jäger aufdrehte. Innerhalb weniger Minuten stand es 8:4 und das Günzburger Super-Talent war mit drei Treffern an diesem Zwischenspurt beteiligt (15.). Niederraunau freilich nutzte weiterhin mit viel Leidenschaft jede Mini-Nachlässigkeit der Weinroten, um den Rückstand zu verringern. Als letztes Quäntchen zur ganz großen Spannung fehlte nur, dass die Gäste die Sache auch mal gedreht hätten. Das aber ließ der VfL nicht zu. Beispielhaft: In Unterzahl kassierten die Gastgeber kein Gegentor, trafen stattdessen selbst zum 12:9 (24.). Bis zur Halbzeit bauten sie ihren Vorsprung noch etwas aus.

Nach dem Seitenwechsel hatte Niederraunau zunächst jede Menge Ballbesitz, scheiterte aber drei-, viermal am prächtig reagierenden Tizian Schmid im Kasten. In dieser Phase hätten die Gäste noch einmal rankommen können. Anlass genug für VfL-Coach Stephan Hofmeister, ein Lob loszuwerden: „Wir hatten einen starken Torwart und eine starke Deckung.“ Maisch dagegen haderte: „Es war der entscheidende Unterschied, dass wir zu viele Chancen vergeben haben.“ Deshalb nämlich stand es nach 37 Minuten 15:10 und die Sache war zu diesem Zeitpunkt gefühlt durch. Über 18:13 (44.) und 23:18 (58.) steuerten die Günzburger ihrem Sieg entgegen.

VfL Günzburg: T. Schmid, Rothbauer (1), Jahn (4), Konopa (2), Geiger, Leix (1), D. Schmid, Schüler, Teske, Heinrich, Rennert (5), Ludwig (1), Jäger (5), Groß (6)

TSV Niederraunau II: Kowatsch, M. Jekle, Celik, D. Thalhofer (2), Maisch (10), Mayer, Huggenberger (2), Majsai, Roth, C. Jekle, Liedel, M. Thalhofer (2), Maier (3)

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Ein Artikel von
Jan Kubica

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