Freitag, 24. Mai 2013

08. Mai 2012 07:00 Uhr

Extremsport

Härtetest in der „Grünen Hölle“

Vier Athleten aus Jettingen und Burgau absolvieren den Strongman Run

Tragen das „Finisher“-Leibchen voller Stolz auf die eigene Leistung: Maximilian König (4.03,53 Stunden/Platz 5818), Maximilian Rusch (4.03,54/5819), Christopher Schüssler (4.22,10/6756) und Benedikt Semmler (er kam zusammen mit Schüssler ins Ziel, eine offizielle Zeitnahme und Platzierung gibt es für ihn jedoch nicht). Von den Besten auf dem Nürburgring trennten die vier aus der Region freilich Welten: Sieger Knut Höhler bewältigte die Distanz in 1.38,13 Stunden.
Foto: König

Eine riesige sportliche Herausforderung erfolgreich bewältigt haben vier Leichtathleten des VfR Jettingen und des TSV Burgau: Maximilian König, Maximilian Rusch, Christopher Schüssler und Benedikt Semmler haben auf dem Nürburgring-Gelände den Extremlauf Fisherman’s Friend Strongman Run absolviert.

Nachdem die vier Sportler allesamt das Ziel erreicht hatten, waren sie sich einig: Passend zur Grünen Hölle Nürburgring ist es keine Übertreibung, die Strapazen des Strongman Run als absoluten Härtetest zu bezeichnen. König sagte: „Ich habe so etwas noch nie zuvor gemacht und da ist man schon etwas erschöpft.“ Dass die Laufzeiten der heimischen Starter doch ein ganzes Stück hinter denen der Besten waren, hatte seinen Grund nicht allein in der sportlichen Leistungsfähigkeit, betonte der VfR-Leichtathlet: „Wir sind in der Mitte dieser ganzen Teilnehmer gestartet. Da musste man an den Hindernissen oft ewig warten.“ Wie viel Zeit der Teilnehmer-Stau gekostet hat, weiß König nicht genau, er glaubt aber: „Ich bin bestimmt fast eineinhalb Stunden irgendwo angestanden.“

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Bei Regen und dichtem Nebel starteten insgesamt 9962 Teilnehmer (8705 Männer, 1208 Frauen) auf die 20 Kilometer lange Strecke, die den Sportlern in Sachen Kraft, Ausdauer, Geschick und Teamgeist alles abverlangte. Der Parcours über die Grand-Prix-Strecke im Herzen der Eifel bot 15 Hindernisse aus Schlamm, Wasser, Seilen und Strohballen; er musste zweimal durchlaufen werden. Barrieren wie der „Wadenkiller“ (ein Hürdenlauf auf 900 Metern Länge mit 100 Höhenmetern), der „Panikpool“ (40 Meter Schwimmen in sieben Grad kaltem Wasser) oder die „Schwarze Witwe“ (30 Meter Schlammrobben unter einem auf Erdwällen verankertem Netz) waren zu überwinden. Das finale Hindernis vor der Zuschauertribüne bot eine fünf Meter hohe Pyramide aus Containern mit anschließendem Lauf über Hunderte alter Autoreifen. (ica, zg)

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