Sonntag, 25. September 2016

30. November 2013 00:51 Uhr

Handball-Bezirksoberliga

Hofmeister: „Mehr rennen als nachdenken“

Günzburg ist im Hit auf Wiedergutmachung aus. Ichenhausen ist Favorit in Mering

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VfL Günzburg – TSV Schwabmünchen (Sa., 19.30 Uhr): Wieder ein Spitzenspiel – und nach der in der zweiten Halbzeit beim Vorwochen-Hit in Göggingen indiskutablen Leistung werden sich die Weinroten gewaltig steigern müssen, um nicht komplett ins Mittelfeld der Handball-Bezirksoberliga Schwaben abzustürzen.

Im Gegensatz zu anderen Mannschaften in der Liga kann der Aufstiegskandidat aus Schwabmünchen auf mehrere funktionierende Abwehrsysteme zurückgreifen, aus denen sich immer wieder schnelle Gegenstoßtore ergeben. Jüngstes Opfer des Tempohandballs war vor Wochenfrist der SV Mering, der mit 41:29 ins Punkte-Unglück gestürzt wurde. Bester Mann beim TSV ist Peter Bürgle, der zuvor sowohl beim TSV Sindelfingen als auch bei der HSG Schönbuch gestandener Oberligaspieler war.

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Bei der Günzburger Ersten dient das seltene gemeinsame Training des Rückraums als Pauschal-Ausrede. Laut Trainer Stephan Hofmeister zählt das jedoch nicht: „Die Mannschaft war vor Wochenfrist top besetzt und wusste genau, was auf sie zukommt. Bei drei aktuellen A-Jugend-Bundesligaspielern und lauter ehemaligen Landesliga-Männern im allerbesten Handball-Alter muss im Ergebnis deutlich mehr rauskommen.“

Nun also soll das Team einen Wiedergutmachungskurs einschlagen und laut Hofmeister „mehr rennen als nachdenken“. (zg)

SV Mering – SC Ichenhausen (So., 17 Uhr): Heimlich, still und leise pirschen die Königsblauen Richtung Tabellenspitze. Allerdings: Gegen die vor ihnen platzierten Teams aus Göggingen und Gundelfingen haben die Ichenhauser in dieser Spielzeit schon verloren und der knappe Heimsieg im Derby gegen Günzburg darf im Nachhinein getrost als lediglich kleine Überraschung verbucht werden.

Andererseits ist das Team von Trainer Klaus Hornung gegenüber der Konkurrenz mit einem Spiel in Rückstand. Zumindest im Kampf um Platz zwei geht also was für den SCI – sofern es keine ungeplanten Ausrutscher gibt. Eine einzige Panne bei einem Kellerkind könnte in der engen Spitzengruppe schon genügen, um aussichtslos ins Hintertreffen zu kommen.

Ob Mering die Qualität hat, in der heimischen Eduard-Ettensberger-Halle wirklich auf Augenhöhe mit Ichenhausen zu spielen, ist bei aller Wertschätzung zweifelhaft. In Schwabmünchen und in Aichach kassierte das Vier-Punkte-Team zuletzt deutliche Niederlagen; die beiden Saisonerfolge feierte Mering gegen die Mit-Kellerkinder Niederraunau II und Gersthofen. (ica)

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