Rosemarie Schüttlöffel, 67, ist, wie sie sagt, „eine hundertprozentige Ulmerin“, die aber dennoch den Umzug in die Kleinstadt Vöhringen wagte. Dort gab es am Haus einen Garten und sie fing an, Blumen und Blüten zu hegen und pflegen. Heute sagt sie, „die Freude an den Farben im Garten brachte mich zum Malen.“ Sie besuchte Kurse in der Künstlergilde Ulm, nahm an Malnachmittagen der Dorndorfer Künstlerin Ursula Dauser teil und lernte bei Georg Fenkl, dem heimischen Maler mit internationalem Renommee. Die Ausstellung im Oberen Foyer des Wolfgang-Eychmüller-Hauses ist die erste von Rosemarie Schüttlöffel. Und damit setzt sie nicht nur einen künstlerischen Akzent. Bei Verkauf eines Bildes spendet sie 50 Prozent des Verkaufserlöses für Bedürftige der Stadt Vöhringen, mit 25 Prozent will sie das Kinderhaus „Arche“ bedenken. (ub)
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