Außenstelle in Babenhausen bleibt, aber die Öffnungszeiten werden reduziert
Babenhausen Ab 1. März ist die Polizeidienstelle in Babenhausen nur noch am Montag und Dienstag jeweils am Vormittag sowie am Donnerstagnachmittag geöffnet. Der Leiter der Polizeiinspektion Memmingen, Eberhard Bethke, stellte im Marktrat das neue Konzept vor, das größere Flexibilität verspreche. Damit könne die Polizei schneller und intensiver auf Probleme reagieren.
Kriminalstatistisch „lebt Babenhausen in einer sehr guten Situation“, so Bethke. Dazu trage auch die Präsenz der Polizei vor Ort bei, zumal die Entfernung zu Memmingen nicht unerheblich sei. Deshalb bleibe auch die Babenhauser Dienststelle erhalten. „Aber immer wieder sorgen Kleinigkeiten für Ärger, nicht zuletzt, wenn die Dienststelle geschlossen ist“, so Bethke. Dies sieht Bethke als Grund dafür, Veränderungen vorzunehmen.
Trotz verkürzter Dienststellenöffnungszeiten bleibt nach seinen Worten die Stundenzahl der Polizeibeamten vor Ort gleich. Diese könnten nun aber flexibler eingesetzt werden, beispielsweise im Sommer bei Belästigungen, die vom Badeweiher ausgehen oder bei Sachbeschädigungen. Zudem versicherte Bethke, dass die Bürger auch über die Öffnungszeiten hinaus mit den Polizeibeamten vor Ort Besprechungstermine vereinbaren können.
Außerdem machte Bethke darauf aufmerksam, dass es beim Personal einen Wechsel gibt, da sich einer der Beamten aus persönlichen Gründen nach Memmingen verändert. Radim Tatka, der im Fuggermarkt weiterhin seinen Dienst tut, bekommt einen neuen Kollegen.
Bürgermeister Otto Göppel bedankte sich bei Bethke für die gute Zusammenarbeit und begrüßte die Neuregelung ausdrücklich. Dem schloss sich Ilona Keller an, zumal sich die Bevölkerung an die neuen Dienstzeiten „sehr schnell gewöhnt“. Der Donnerstagnachmittag passe gut, da es sich dabei gleichzeitig um einen Behördennachmittag handelt. Die flexibleren Einsatzzeiten machen es zudem der Klientel schwieriger, da die Polizeipräsenz im Fuggermarkt nicht so kalkulierbar wäre. Damit lässt sich vielleicht die eine oder andere strafbare Aktion bereits im Keim ersticken. Ein Dank Kellers ging aber auch an die Beamten, die flexibel reagieren müssen. Auch Barbara Kreuzpointner sieht die Neuregelung als sehr sinnvoll an, denn es gebe bestimmte Zeiten, in denen im Fuggermarkt mehr los sei und der Einsatz der Polizei nötig wäre. (fs)
Jetzt bestellen! Das neue iPad inkl. e-Paper.|
|
Artikel kommentieren
| Artikel bewerten: