Klosterbeurer Infrastruktur zukunftsfähig machen
Babenhausen-Klosterbeuren Einen Antrag zum DSL-Ausbau im Ortsteil Klosterbeuren brachte die Fraktion der Freien Wähler in der jüngsten Marktratssitzung ein. Darin forderten sie die Verwaltung auf, Lösungen für einen schnelleren Internetzugang aufzuzeigen.
In der Begründung führte der Klosterbeurer Marktrat Johannes Nägele aus, dass das Internet seit seiner Einführung „immer größere Bedeutung im Leben der Menschen“ bekommen hat. „Von der Informationsquelle über die Einkaufsmöglichkeiten bis hin zur Vernetzung in sozialen Gemeinschaften – die Möglichkeiten im Netz sind unzählbar.“ Auch die Datenmengen seien unglaublich gewachsen, die täglich verschickt werden. Leider seien die hierfür notwendigen Verbindungen in Klosterbeuren „nicht annähernd mitgewachsen“.
Infrastruktur zukunftsfähig erhalten
Laut Nägele hat der Freistaat Bayern den Ausbau der Leitungen und die dadurch erhöhte Verbindungsgeschwindigkeit vor allem für den ländlichen Raum priorisiert und fördert diesen mit entsprechenden Zuschüssen. Diese Möglichkeit ist laut Nägele „in unserer Gemeinde bereits im Ortsteil Unterschönegg genutzt worden“.
In Klosterbeuren ist laut Nägele „teilweise schnelles Internet vorhanden“. Trotzdem gebe es eine große Bandbreite der Verbindungsgeschwindigkeiten innerhalb des Ortsteils von „56k-Modem bis hin zu DSL 3000“. „Dies ist nicht mehr zeitgemäß“, so Nägele.
Vor allem versteht Nägele nicht, dass „eine schnelle Leitung durch Klosterbeuren verläuft“, daran aber nicht angeschlossen werden könne. Deshalb forderte er eine „zeitnahe Verbesserung dieser Situation, um die Infrastruktur im Ortsteil Klosterbeuren zukunftsfähig zu halten“.
Bürgermeister Otto Göppel versprach, sich um die Angelegenheit zu kümmern. Allerdings machte er auch darauf aufmerksam, dass bezüglich der Breitbandinitiative im Intranet eine Ausschreibung stattgefunden hatte, sich aber kein Anbieter meldete. Außerdem sei das Förderprogramm Ende vergangenen Jahres ausgelaufen. (fs)
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