Vorsitzender lädt Freudenberger ein
Illertissen Thomas Restel vom Ortsvorstand der Partei „Die Linke“ sucht laut Presserklärung den Dialog mit der CSU. Er lädt Thomas Freudenberger und andere Interessierte zu einem Gespräch ein, um über Aussagen des CSU-Kreisvorsitzenden zur Linken zu diskutieren. „Offensichtlich geistert in vielen Köpfen, unter anderem in dem von Herrn Freudenberger, nach wie vor die Vision, dass es sich bei den Mitgliedern unserer Partei nur um linksextremistische Querköpfe handelt. Das bedarf einer entschiedenen Klarstellung“, erklärt Restel.
Freudenberger habe behauptet, dass sich die Linke gegen die Einhaltung der Verfassung ausspreche. Wer auch nur einmal den Entwurf des Parteiprogrammes durchgelesen habe, werde schnell erkennen, dass keine andere Partei einen noch umfassenderen Schutz unserer Verfassung fordere als die Linke.
Freudenberger habe unter anderem weiter behauptet, die Linke sei die Nachfolgepartei der SED. „Auch das stimmt nicht. Die heutige Linke ist ein Zusammenschluss aus zwei unabhängigen Parteien, PDS und WASG, zu einer neuen Partei. Wir sind es leid, jedes Mal mit diesen Holzkopfparolen angegriffen zu werden. Niemand von uns vor Ort will die Mauer oder den Kommunismus zurück“, so Restel.
Seine Partei lade deshalb Freudenberger und andere zu einem öffentlichen Dialog ein, um solche oberflächlichen Vorurteile vom Tisch zu bekommen, auch in einer öffentlichen Podiumsdiskussion.
„Wir verurteilen die Taten, die von einem SED-Unrechtregime begangen wurden und wir kämpfen als demokratische Partei dafür, dass solch ein System niemals mehr über unser Land herrschen darf. Wir stehen nicht für Stacheldraht, Kommunismus und Mauerbau, sondern für eine freiheitliche, demokratische Grundordnung innerhalb einer sozialen Marktwirtschaft, die diesen Namen auch verdient hat“, sagt der Linke-Ortsvorsitzende. (az)
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