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11. September 2011 17:02 Uhr

Bavarian Weekend

Nervenkitzel an lauem Sommerabend

Sportliche Wettbewerbe bei der Horse & Glamour Night Von Claudia Bader

Babenhausen Der Reit-, Fahr- und Zuchtverein (RFZV) Babenhausen weiß, wie man sein Publikum nonstop in Atem hält. Während sich tagsüber junge Reiter aus zehn Nationen rund 30 Spring- und Dressurprüfungen stellten, waren bei Einbruch der Dunkelheit Überraschung und Spannung angesagt.

Mit Flutlichtspringen, dem Wettbewerb „Jump, Ride and Drive“ und einem gigantischen Musikfeuerwerk bot die Horse & Glamour Night beim Bavarian Weekend zahlreichen erwartungsvoll gestimmten Besuchern Nervenkitzel pur.

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Gladiator im Kampfwagen rast durchs Reitstadion

An diesem lauen Sommerabend jagte ein Höhepunkt den nächsten. Der Vorsitzende des RFZV, Dr. Norbert Beer, präsentierte das erste optische Highlight. Als römischer Gladiator ließ er sich im Kampfwagen, gezogen von einem Vierergespann aus niedlichen Minishettys, in rasantem Tempo ins Reitstadion kutschieren. „Es wird von Runde zu Runde anspruchsvoller!“, kündigte Moderator Dr. Stefan Krawczyk das Barrierespringen an. Unter dem Motto „Wer fehlerfrei bleibt, kommt eine Runde weiter“ traten diesmal zwei junge Reiterinnen und sechs Reiter im K.-o.-System gegeneinander an.

Dabei galt es, eine Reihe von sechs, im Abstand von je elf Metern aufgebauten, Hindernissen zu überwinden, deren Höhe stufenweise anstieg. Angefangen bei 1,55 Meter wurde jeweils die letzte Hürde um zehn Zentimeter erhöht. Die Flutlichtbeleuchtung machte das Stadion nahezu taghell, löste bei einigen Pferden aber Verunsicherung und Scheu aus. Der gewaltige Sprung über die 1,85 Meter hohe Barriere bildete für zwei der Finalisten ein Problem. Nicht aber für Patrick Afflerbach aus Augsburg-Königsbrunn. Auf seinem Pferd Alcantara schaffte er diese Herausforderung souverän.

Beim Bavarian Weekend war Geschicklichkeit gefragt

Mit „Jump, Ride and Drive“ stellte Dr. Beer einen eigens für dieses Bavarian Weekend geschaffenen vierteiligen Wettbewerb vor. Nachdem der Reiter die Hürden übersprungen hatte, galt es für den Läufer, einen Geschick fordernden Parcours schnellstmöglich zu bewältigen. Das dritte Teammitglied musste im Anschluss an eine rasante Runde auf dem Minishetty-Vierergespann ein Glas mit Wasser zum Ziel transportieren. Pro verlorenem Zentimeter Flüssigkeit gab es eine Sekunde Zeitzuschlag.

Unter insgesamt sechs „Jump, Ride and Drive“ Teams aus Babenhausen, Ottobeuren und Günzburg-Leinheim erzielte die Mannschaft Babenhausen II – besetzt mit Jana Thater auf Pferd Coco, Helen Boahen (Läuferin) sowie Jasmin Karl (Kutschenbeifahrerin und Wasserträgerin) – mit 53,89 Sekunden die Rekordzeit.

Zum Ausklang der einmaligen Horse & Glamour Night in Babenhausen erleuchtete ein geradezu atemberaubendes Musikfeuerwerk den nächtlichen Himmel über dem Reitstadion.

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