Illertissen (AZ) - In Zusammenarbeit mit der Stadt Illertissen und der Gleichstellungsstelle im Landratsamt veranstaltet die Volkshochschule im Landkreis Neu-Ulm am Mittwoch, 22. Juli, von 18 Uhr an in der Illertisser Schranne einen Informationsabend zur Ausbildung von Integrationsmentoren.
Lange hatten die Integrationsbeauftragte im Landratsamt Neu-Ulm, Renate Kögel, und Dieter Rösch von der Volkshochschule im Landkreis Neu-Ulm an einer Kurskonzeption zur Ausbildung von Integrationsmentoren gefeilt und schließlich den Kurs in Neu-Ulm angeboten.
Der erste Kurs war nach kurzer Zeit ausgebucht
Für die Verantwortlichen überraschend und höchst erfreulich, war die Nachfrage nach dem Kurs überaus groß, sodass er bereits nach kurzer Zeit ausgebucht war. Aus diesem Grund findet dieser Kurs von Oktober an auch im südlichen Landkreis und zwar in Illertissen statt. Der Kurs wird geleitet von der Montessori-Dipl. Pädagogin, Mediatorin und Journalistin Fatma Dogan aus Dillingen.
Aus verschiedenen Kulturen und Herkunftsländern
Zum Informationsabend am Mittwoch in der Schranne sind alle interessierten Frauen und Männer aus verschiedenen Kulturen und Herkunftsländern eingeladen, die sich in Deutschland gut integriert haben. Sie sollen aufgrund dieses besonderen Erfahrungsschatzes anderen Menschen mit Migrationshintergrund bei der Klärung von Alltagssituationen helfen. Ziel ist es, einerseits Migranten und ihre Familien mit Kindern zu unterstützen, sich in ihrem neuen Umfeld in der Stadt und im Landkreis Neu-Ulm wohler zu fühlen und gut zurecht zu kommen. Anderseits sollen deutsche Organisationen und Behörden ihren Arbeitsauftrag besser erfüllen können.
Bei verschiedenen Problemen vermitteln
Integrationsmentoren sollen mit ihrer Kompetenz in verschiedenen Problemlagen zwischen den Parteien vermitteln und mit diesen gemeinsam zu guten Lösungen gelangen. Voraussetzung für die Tätigkeit ist Beherrschung der deutschen Sprache und der jeweiligen Muttersprache in Wort und Schrift, eine qualifizierte Berufsausbildung und ein entsprechendes soziales Engagement. Die möglichen Tätigkeitsbereiche sind vielfältig: Kindergärten, Schulen, Jugendhäuser, soziale Organisationen, Behörden, Krankenkassen, Ärzte, Versicherungen.
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