Neu-Ulm/Ludwigsfeld (besa) - Bei den Handballerinnen der TSF Ludwigsfeld geht es Schlag auf Schlag mit den Spitzenspielen weiter. Die nächste harte (Auswärts-) Nuss ist am Samstag um 17.30 Uhr die HSG Mannheim.

Die badischen Gastgeberinnen rangieren in unmittelbarer Nachbarschaft zu den TSF auf Tabellenplatz drei und befinden sich augenblicklich im absoluten Torrausch. Die letzten vergangenen Spiele - 35:21 gegen Pforzheim und 37:24 gegen Rot - lassen unschwer erkennen, was auf die "Blauen" in Mannheim zukommt.
Die HSG liegt voll im Plan, denn das angegebene Saisonziel (mindestens Platz sechs) dürfte eher tiefgestapelt sein. Das von der Konkurrenz hoch gehandelte Team hatte nur zu Saisonbeginn leichte Anlaufschwierigkeiten, die mittlerweile längst behoben sind. Die im 13. Jahr amtierende HSG-Trainerin Müller verfügt über ein Team von "jungen Wilden", das den Begriff "Tempohandball" augenblicklich exzellent zelebriert.
Fast alle diese Merkmale treffen aber auch auf die Schützlinge von TSF-Trainerin Christina Pawlick zu, weshalb sich zwei Teams auf Augenhöhe und mit identischer Spielphilosophie treffen. Die Ludwigsfelderinnen haben beim 31:14- Heimsieg über Pflugfelden ebenso noch einmal kräftig Selbstvertrauen getankt, sodass man Mannheim mit offenem Visier gegenübertreten will.
Die Trainerin braucht ihr Team nicht extra zu motivieren: "Es wird sehr, sehr schwer. Wir müssen von Anpfiff weg möglichst schnell zu unserem Spiel finden, denn wenn er einmal in Fahrt ist, dann dürfte der Mannheimer Torexpress kaum zu bremsen sein. Verstecken werden wir uns sicher nicht". Der Ludwigsfelder Trainerstab kann wieder auf die zuletzt mit Knieproblemen pausierende Stefanie Hellebrandt und damit auf den kompletten Kader bauen.
Für Fans besteht Mitfahrgelegenheit (Abfahrt 13 Uhr Sportzentrum Neu-Ulm Europastraße).
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