Weißenhorn bringt sich mit einer unterirdischen ersten Halbzeit auf die Verliererstraße

Frankfurt Nach einer schwachen ersten Halbzeit steigerten sich die Weißenhorner Basketballer zwar gestern nach der Pause, am Ende mussten sie sich aber trotzdem im Zweitligaspiel bei den Skyliners Juniors Frankfurt mit 72:81 geschlagen geben. Da aber auch Konkurrent Breitengüßbach in der Partie gegen Leitershofen eine Niederlage einstecken mussten, stehen die Fuggerstädter weiterhin auf dem sechsten Tabellenplatz. „Es wäre mehr drin gewesen“, sagte der Weißenhorner Vereinschef Jochen Seif, der mit dem Auftritt seiner Mannschaft nicht zufrieden sein konnte.
Speziell die erste Halbzeit bereitete Seif große Bauchschmerzen: „Wir haben einen sehr enttäuschenden Auftritt hingelegt, was sicherlich auch mit der mangelhaften Einstellung mancher Spieler zusammenhängt.“ Viele Weißenhorner blieben unter ihren Möglichkeiten, Brian Butler immerhin überraschte in Frankfurt mit elf Punkten und fünf Rebounds in 14 Minuten Spielzeit positiv.
Das Heimteam kam deutlich besser aus den Startlöchern und führte schnell mit 13:4, sodass die Weißenhorner von Anfang an einem Rückstand hinterher laufen mussten. Auffallend in der gesamten ersten Halbzeit war die unterirdische Weißenhorner Trefferquote. In den ersten 20 Spielminuten landete beispielsweise kein einziger Wurf von der Dreierlinie im Frankfurter Korb. Nach dem ersten Viertel war der Rückstand mit 18:22 noch erträglich, der große Blackout folgte im zweiten Spielabschnitt.
Durch einen 16:0-Lauf konnten sich die Frankfurter beim 40:21 ein beruhigendes 19-Punkte-Polster erspielen und mit einem deftigen 29:48-Rückstand ging es gestern für die Fuggerstädter in die Halbzeitpause.
Nach Wiederbeginn versenkten endlich DeUndrae Spraggins und Philip Vojkovic ihre Distanzwürfe und der Vorsprung der Hessen schmolz nach sechs Minuten in Halbzeit zwei auf 53:48. Insgesamt konnten die Fuggerstädter das dritte Viertel klar mit 23:12 für sich entscheiden. Zu Beginn des letzten Spielabschnitts setzten die Weißenhorner ihre Aufholjagd fort, Marcel Heberlein und Florian Möbius brachten die Fuggerstädter neun Minuten vor dem Ende sogar bis auf einen Punkt heran (61:60).
Doch dann nahmen die beiden Frankfurter Amerikaner Chris Rojik und Ryan Staudacher das Heft in die Hand und bauten den Vorsprung mit einer 14:0-Serie wieder entscheidend auf 75:60 aus. „Dieser Lauf der Skyliners hat uns endgültig das Genick gebrochen“, stellte Seif fest. (masa)
BG Illertal-Weißenhorn: Spraggins (19 Punkte), Möbius (14), Butler (11), Wenzl (11), Heberlein (6), Vojkovic (6), Williams (3), Stevanovic (2), Kekic, Simic.
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