Aber die Bayern und Frankfurt gewinnen am Ende
Blaustein Bayern München und Eintracht Frankfurt heißen die strahlenden Sieger am zweiten Wochenende des Blausteiner Fußball-Hallenpokals. Der FSV Mainz 05 und der FC Luzern mussten sich jeweils mit Platz zwei zufriedengeben.
Im U11-Turnier mühten sich die Bayern durch die Vorrunde und kamen nur langsam auf Touren. In den Finalspielen benötigten sie jeweils ein Neunmeterschießen, um sich für die nächste Runde zu qualifizieren. Im Endspiel war die Betriebstemperatur endlich erreicht und der Bayern-Express fegte den FSV Mainz 05 aus der Lixhalle. Mit einem deutlichen 5:1-Sieg sicherten sich die jungen Münchener den sechsten Turniererfolg. Kein anderes Team war in den vergangenen zehn Jahren in Blaustein erfolgreicher.
Die regionalen Vertreter verkauften sich teuer. Eine Sensation wäre dabei fast den Gastgebern gelungen. Nach einer unglücklichen Niederlage gegen Bayer Leverkusen führten sie bis kurz vor Schluss 2:1 gegen den FC Basel und mussten doch noch den Ausgleich hinnehmen. Damit war die Chance dahin, als bester Gruppendritter ins Viertelfinale vorzudringen. Für die Blausteiner langte es am Ende zu Platz 14 noch vor dem Bundesliga-Nachwuchs des FC Kaiserslautern. Der SSV Ulm 1846 wurde Zehnter.
Bei der U9 setzte sich wieder einmal die Frankfurter Eintracht durch und durfte sich über den vierten Gesamtsieg in dieser Altersklasse freuen. Auch hier war das Finale eine klare Angelegenheit: Beim deutlichen Frankfurter 4:0-Sieg hatte der FC Luzern keine Chance. Da konnte auch der stattliche und lautstarke Anhang der kleinen Schweizer nichts ausrichten.
Leuchtende Augen hatten dafür die Spieler der SG Bermaringen. Zwei Siege, einer davon gegen den späteren Viertelfinalisten Unterhaching, dazu ein 1:1 gegen den VfB Stuttgart waren ihre tolle Ausbeute.
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