Wetter
Mo.
21°C
Wetter
Di.
20°C

03. Februar 2012 12:07 Uhr

SSV Ulm 1846

Ulmer Kicker haben sich jetzt im Wappenstreit durchgesetzt

Stamm- und Fußballverein nennen es Kompromiss

Demonstrierten gestern Einigkeit: die Präsidenten Willy Götz (SSV Ulm 1846/links) und Paul Sauter (SSV Ulm 1846 Fußball). Das Wappen der Kicker unterscheidet sich von dem des Stammvereins durch das Wort „Fußball“.
Foto: Andreas Brücken

Ulm Der SSV Ulm 1846 und der abgespaltene SSV Ulm 1846 Fußball können wieder miteinander. Nachdem der Streit um die Vereinsmarken, insbesondere das Wappen Ende des vergangenen Jahres fast eskaliert war, haben nun noch vor der Mitgliederversammlung des Stammvereins am 15. Februar beide Seiten nach intensiven Gesprächen einen Kompromiss gefunden und unterschrieben. Wichtigster Punkt: Die Fußballer dürfen auch weiterhin das Vereinslogo benutzen, allerdings nur mit dem beigefügten Wort „Fußball“. Im Wappen der Kicker taucht dieses Wort ganz oben auf und sorgt für den Unterschied.

Die Präsidenten der beiden eigenständigen Vereine, Willy Götz (SSV Ulm 1846) und Paul Sauter (SSV Ulm 1846 Fußball), wirkten gestern, als sie ihre Einigung öffentlich machten, recht entspannt. Das Aufeinanderzugehen hatte sich gelohnt. Nach der alten Vereinbarung hätten die Fußballer die Nutzungsrechte bis zum 30. Juni dieses Jahres sowieso gehabt. Es war klar, dass rechtzeitig vor diesem Termin eine neue Vereinbarung her musste. Da hat sich Willy Götz als Mann des Ausgleichs bewährt. „Als meine Vize und ich im vergangenen Jahr als neues Präsidium des Stammvereins antraten, war dort die Stimmung nicht gerade fußballfreundlich“, sagte der Vereinschef gestern.

ANZEIGE

Welche Spannungen es zwischen den Vereinen gab, wird auch aus den weiteren Ausführungen von Willy Götz deutlich: „Wir hätten Glaubenskriege führen oder gegeneinander klagen können oder sonstwas, aber das hätte den Stammverein viel Geld und Energie gekostet, uns aber nicht weitergebracht. Deshalb haben wir die Gespräche aufgenommen.“ Dies geschah vor Weihnachten, als Paul Sauter in Kuba weilte. Aber dessen Vize Georg Unbehaun war hier vor Ort und hat die Gespräche nach Rücksprache mit Sauter für die Fußballer geführt.

Anfang des Jahres wurde dann der Kompromiss ausgearbeitet und nach langer Diskussion stimmten ihm die Abteilungsleiter des Stammvereins „mit überwältigender Mehrheit“ (Götz) zu. „Wir hatten von unseren Mitgliedern den Auftrag, an unseren traditionellen Dingen festzuhalten“, untermauerte Sauter die Position des Präsidiums vom Fußballverein. „Wir mussten ziemlich unnachgiebig sein. Mit dem Ergebnis können wir sehr gut leben.“ Beide Vereine wollen weiter aufeinander zugehen und eine gewisse Zusammenarbeit forcieren. Wie die aussehen könnte, blieb gestern allerdings noch offen.

Neuzugang Simon Frank ist morgen im Kader

Wenn die Spatzen morgen (12 Uhr) in Gersthofen gegen die U 23 des FC Augsburg ihre Form testen, will Trainer Paul Sauter wieder besonders auf seine Kernmannschaft setzen. Fehlen werden allerdings Marvin Länge (Jochbeinbruch), Fabio Kaufmann (Sprunggelenksverletzung), Johannes Reichert (Nebenhöhlenentzündung) und Burak Tastan (Fußverletzung). Jannik Keller trainiert zwar wieder voll mit, wird aber in Gersthofen noch nicht eingesetzt werden. Neuzugang Simon Frank wird morgen auf jeden Fall im Kader stehen.

Jetzt bestellen! Das neue iPad inkl. e-Paper.

Artikel kommentieren

Schlagworte

Ulm

Nachrichten in Ihrer Region
Augsburger Allgemeine Aichacher Nachrichten Augsburger Allgemeine Donau Zeitung Donauwörther Zeitung Friedberger Allgemeine Günzburger Zeitung Illertisser Zeitung Landsberger Tagblatt Mindelheimer Zeitung Mittewlschwäbische Nachrichten Neu-Ulmer Zeitung Neuburger Rundschau Rieser Nachrichten Schwabmünchner Allgemeine Wertinger Zeitung
Anzeige

Schlagzeilen aus der Nachbarschaft

Veranstaltungen vom 28.05.2012
Aktuell meist gesucht

Augsburg | Feuerwehr | Fasching | unfall | kamm | ramadan


Adressen für Ihre Gesundheit

Adressen für Ihre Gesundheit

Partnersuche