Gremium spricht sich für Zusammenarbeit mit Ebershausen aus. Kosten könnten geteilt werden. Landratsamt bemängelt Hütte von Jugendlichen
Waltenhausen Bis jetzt hat sich die Gemeinde Waltenhausen Zeit gelassen, um weitere Schritte zum Thema Trinkwassernotverbund zu unternehmen. Nun aber macht die Gemeinde Ebershausen Druck. In einem Schreiben fragte Ebershausen bei der Gemeinde Waltenhausen an, ob sich diese an das Ortsnetz anschließen möchte. Grundlage für dieses Schreiben ist, dass die Stadt Krumbach den Aufbau eines Notverbundes in der Gemeinde Ebershausen unterstützen wird (wir berichteten). Entsprechende Verbindungen würden über Waltenberg nach Ebershausen und Seifertshofen eingerichtet. Der Rat sprach sich generell für diese Verbindung aus, da die Kosten hier nämlich geteilt werden könnten, da beide Gemeinden bisher über keinen Notverbund verfügten. Die Gemeinde Waltenhausen wird Ebershausen schriftlich informieren.
Windkraft Die Gemeinderäte waren sich einig, dass nach dem Besuch von Landrat Hubert Hafner – der sich ein persönliches Bild vom Standort bei Hairenbuch machen wollte – eine Stellungnahme zu den vorgegebenen Windkraftvorranggebieten an den Regionalverband Donau-Iller zu schicken. Die Gemeinde wird in Zusammenarbeit mit der Bürgerinitiative ein Schreiben verfassen.
Jugendtreff Weiler Das Landratsamt Günzburg hat in einem Schreiben an die Gemeinde wieder bemängelt, dass die Hütte der Jugendlichen in Weiler baurechtlich als Jugendtreff nicht akzeptabel sei. Schon im November 2011 hatte die Gemeinde Waltenhausen das Landratsamt Günzburg um Erhalt dieses Jugendtreffs gebeten. Nun hat das Landratsamt eine Frist bis Ende April ausgesprochen, dann drohe der Abbruch. Nun sammeln die Jugendlichen von allen Bürgern aus Weiler Unterschriften, die den Erhalt bestätigen sollen. Der Zweite Bürgermeister Manfred Stiegeler machte den Vorschlag: „Man könnte ja Landrat Hubert Hafner bei seinem Besuch auf diese Sache ansprechen“.
Zuschuss Der Musikverein Waltenhausen braucht für alle aktiven Musiker neue Trachtenjacken. Die Gemeinde bewilligt dafür einen Zuschuss in Höhe von 590 Euro.
Flexibus Da der Flexibus nun zum Pilotprojekt im gesamten Landkreis Günzburg wird, ändern sich nun die vertraglichen Konditionen für die schon aufgenommenen Gemeinden. Auch Waltenhausen ist dabei. Der Staat beteiligt sich mit 70 Prozent an den anfallenden Kosten, von den verbleibenden 30 Prozent muss die Gemeinde Waltenhausen nur die Hälfte, also 15 Prozent, übernehmen. Dies wäre für die Gemeinde eine wesentliche Einsparung. Der Rat war einstimmig für die Vertragsänderung.
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