Kleine Freizeitanlage geplant
Stoffenried-Ellzee Die zweite Bürgerversammlung der Gemeinde im Ortsteil Stoffenried, der 31 Besucher beiwohnten, stand ganz im Zeichen der anstehenden Dorferneuerung und der Ausweitung des Wasserschutzgebietes auf Stoffenrieds Fluren. Wie Bürgermeister Karl Schlosser berichtete, wurde die Planung zum Ausbau der Brühlstraße den Anliegern bereits vorgestellt. Von den hochgerechneten Kosten von 304000 Euro fallen nach Abzug der Zuschüsse 113000 Euro auf die Gemeinde. Die Anlieger werden mit zwei Euro pro Quadratmeter in die Herstellungskosten mit eingebunden. Der Ausbau ist für das Frühjahr 2013 vorgesehen.
Mit eingebunden werden soll eine kleine Freizeitanlage am jetzigen Bolzplatz, die auch dem Schullandheim zugutekommt. Gedacht ist an eine Asphaltkegelbahn, die größtenteils von den örtlichen Vereinen finanziert werden soll. Im Stoffenrieder Baugebiet stehen derzeit noch vier voll erschlossene Bauplätze zum Quadratmeterpreis von 67 Euro zur Verfügung. Beim Abwasserverband Unteres Günztal ist auch in der neuen Satzung keine gesplittete Abwassergebühr (derzeit 92 Cent pro Kubikmeter) vorgesehen. Erweitert wurde das Wasserschutzgebiet im Gemeindeflur, das Mehrkosten in Höhe von 7600 Euro pro Kubik nach sich zog. Ein neuer Vertrag mit der Günzgruppe läuft bis 2019.
Bei der Auflistung der Finanzdaten der Gemeinde wurden für die Planung bei der Dorferneuerung 50000 Euro bereits gestellt, für neue Fenster im Vereinsheim 10 475 Euro aufgewendet. Zuletzt wurde erstmals im Detail ein Aufriss der Planung zum Ausbau der Brühlstraße vorgestellt. Mit eingebunden sind gewisse Begradigungen, Grundstückszufahrten, Parkbuchten und die teilweise Auflassung des Hausener Baches.
Bezüglich der Freizeitanlage beim Bolzplatz, die von den örtlichen Vereinen mitgetragen werden soll, ist am 7. Dezember im Vereinsheim eine Zusammenkunft und Aussprache mit den Vertretern der Vereine vorgesehen. Bürgermeister Karl Schlosser sprach im Zuge der Dorferneuerung auch die Möglichkeit privater Fördermaßnahmen an und verwies auf eine Kontaktadresse.
Die anschließende Diskussion wollte wie im Vorjahr einfach nicht in Gang kommen, sodass das Gemeindeoberhaupt frühzeitig die Versammlung beendete. (eos)
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