Auf dem ehemaligen Einsle-Areal wurde einst Coca-Cola abgefüllt. Jetzt soll der Turm einem Baugebiet weichen.



Der Spatenstich soll schon in circa drei Wochen sein. Dann kann es mit der Erschließung auf dem früheren Einsle-Areal im Südwesten von Krumbach losgehen, wie Sebastian Hübner von der Bayerischen Hausbau GmbH und Co. KG in München mitteilte.
Rund 25 Bauplätze für Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäuser sollen auf dem Gelände entstehen. Nach dem Krieg (bis März 1980) wurde dort von der Firma Einsle Coca-Cola in Lizenz abgefüllt. Bis auf den markanten Turm, auf dem ein Bäumchen wächst, seien auf dem Gelände alle Gebäude inzwischen bereis abgebrochen worden. Der Turm soll laut Hübner demnächst gesprengt werden. Zunächst werden die Straßen und die Kanalisation ausgebaut. Der Verkauf der Bauplätze an interessierte Bauwerber soll nun anlaufen. Bis Juli/August sollen die Erschließungsarbeiten abgeschlossen sein.
In diesem Frühjahr soll auch der Kreisverkehr in der Südstraße (Gärtnerweg) gebaut werden, über den das Baugebiet auf dem ehemaligen Einsle-Areal erschlossen werden soll, wie von Stadtbaumeister Björn Nübel zu erfahren war. Der Kreisverkehr ist dann gewissermaßen auch der Dreh- und Angelpunkt für den Durchstich, der zwischen der Südstraße und der Schlachthaussstraße gebaut werden soll.
Der Name „Weinkellerei Einsle GmbH Krumbach (Schwaben)“ war formell im Jahr 1999 erloschen. Viele erinnern sich aber noch gut an den Werbespruch: „Der muss es sein – aus Südtirol St. Josefs-Wein“.
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