Auftrag wurde an Ingenieurbüro vergeben

Ellzee Für die Vergabe von Ingenieurleistungen zur Sanierung der unteren Günzbrücke an der Hausener Straße wurde im Zuge der turnusmäßig anfallenden Brückenuntersuchung der Auftrag an das Ingenieurbüro Hartinger für 773,50 Euro vergeben. Die Schäden sind auf Nichtberücksichtigung der zugelassenen Tragkraft von 16 Tonnen teilweise auch auf schwere landwirtschaftliche Fahrzeuge zurückzuführen, die einen weiteren Umweg zu bewirtschaftenden Flächen scheuen. Hier sucht der Gemeinderat nach einer Lösung, um künftige Schäden zu vermeiden.
Rechnungsprüfung Nach erfolgter Prüfung der Rechnungsunterlagen des Haushaltsjahres 2010 durch den örtlichen Rechnungsprüfungsausschuss gab es keinerlei Beanstandungen, sodass die 1488319,59 Euro Ausgaben und Einnahmen im Verwaltungshaushalt und die 551775,55 Euro an Ausgaben und Einnahmen im Vermögenshaushalt vom Gemeinderat einstimmig abgesegnet wurden. Der vom zweiten Bürgermeister Ferdinand Bisle gestellte Antrag auf Entlastung wurde bei Enthaltung von Bürgermeister Karl Schlosser einstimmig angenommen.
Bauleistungen Weiterer Tagesordnungspunkt war die Vergabe von Bauleistungen. Auf Ellzeer Flur zum Nachbarn Wattenweiler hin wird bei einem Grabendurchlass eine Neuverrohrung notwendig. Diese wurde zum Angebotspreis von 3825 Euro an den billigsten Bieter, die Baufirma Biberacher in Unterwiesenbach vergeben.
Gewerbegebiet Mit der Vergabe von Ingenieurleistungen, verbunden mit einer gleichzeitigen Ausschreibung zur Erweiterung des Gewerbegebietes „Schönhalde“ (geschätzte Ausbaukosten 270000 Euro) will man noch bis zur nächsten Sitzung am Mittwoch, 12. Dezember, abwarten. In der Zwischenzeit will man eine Änderung abklären. Unter anderem will man den geplanten Regenüberlauf einsparen (Kosten 11000 Euro). Über eine größere Rigole und Ableitungen auf Ausgleichsflächen bietet sich eine vom Gemeinderat befürwortete Lösung an.
Windkraft Zum Thema Windkraft wurden die Gemeinderäte in einem Rundschreiben des Regionalverbandes Donau-Iller informiert. Sie wurden angehalten, sich eine Meinung über dieses Konzept zu bilden. Dabei sollen vor allem auch auf der betreffenden Plankarte die geforderten Abstände herauskristallisiert werden. Zu einem Verbund mit der Nachbargemeinde Kammeltal hat sich diese allerdings negativ zu Ellzees Vorstellung geäußert. In der Dezembersitzung will der Gemeinderat Ellzee dann seine Stellungnahme an den Regionalverband eingeben. (eos)
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