Dienstag, 21. Mai 2013

04. April 2009 05:09 Uhr

Ein Preis für die besten Studenten

Krumbach (pb) - Die Förderung von Wissenschaft und Forschung sei ihm stets ein wichtiges Anliegen gewesen, betont der ehemalige Krumbacher Landtagsabgeordnete Karl Kling. Jetzt hat Kling einen Wissenschaftspreis gestiftet. Dieser soll jährlich - zunächst ist an eine Dauer von vier Jahren gedacht - an der Medizinischen Fakultät der Universität Ulm verliehen werden. Ausgezeichnet werden sollen damit die besten Absolventen eines Jahrgangs. Für die Jahre 2009/2010 stellt Kling dafür 4000 Euro zur Verfügung. In einer kleinen Feierstunde in Klings Haus in der Burgauer Straße würdigte Professor Dr. Thomas Wiegel, Ärztlicher Direktor der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie des Universitätsklinikums Ulm, Klings Initiative.

Ein Preis für die besten Studenten
Foto: ALFA

Das Vorschlagsrecht für den Preis habe, so informierte Kling, die Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie im Benehmen mit Dr. Manfred Nuscheler (Chefarzt am Klinikum Mindelheim) und dem Münchner Urologen Dr. Tobias Schuster. Gedacht ist daran, dass Kling den Preis persönlich überreicht. King erläuterte, dass er selbst an der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie erfolgreich behandelt worden sei. Er dankte Professor Wiegel und seinem Team für den großen Einsatz. Mit dem neuen Preis soll ein Zeichen für die Wissenschaft und die Forschung gesetzt werden. "Wohlstand, Fortschritt, aber auch Gesundheit" seien maßgeblich der Wissenschaft zu verdanken, betonte Kling. "Forschung braucht Förderung."

Professor Wiegel bedankte sich für den neuen Preis, der in einem würdigen Rahmen verliehen werden solle. Vorgesehen sei dies während des Absolventenballs der Medizinischen Fakultät, an der jährlich rund 300 Studenten ihr Studium absolvieren würden. Der Ball sei ein festlicher Abschluss und es wäre der Medizinischen Fakultät eine besondere Ehre, wenn Kling den Preis persönlich überreichen würde.

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Zur Feierstunde hatte Kling auch Dr. Josef Langenbach (Vorsitzender des Ärztlichen Kreisverbandes Mittelschwaben und ehemaliger Krumbacher Chefarzt), den Münchner Urologen Dr. Tobias Schuster, den Mindelheimer Chefarzt Dr. Manfred Nuscheler sowie den Krumbacher Hausarzt Dr. Maximilian Drexel mit Gattinnen geladen. Dr. Langenbach ging in seiner Rede unter anderem auf die heftige Debatte um die Gesundheitsreform ein. Er hoffe, dass diese Diskussion ein "gutes, verträgliches Ende" nehme. Dies sahen Schuster und Nuscheler ähnlich. Die Ärzte müssten mehr als bisher auf Gemeinsamkeit setzen.

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