Gemeinderat berät über Gestaltung in Stoffenried

Ellzee Janine Hessel vom beauftragten Planungsbüro Daurer in Wiedergeltingen zeigte anhand von Bildern die Vorstellung der Planer dem Ellzeer Gemeinderat auf. So soll die Brühlstraße im Zuge der Dorferneuerung Stoffenried II eine einheitliche Breite von vier Metern erhalten, eingegrenzt durch ein überfahrbares Betonsteinpflaster. Benötigte Flächen – zum Teil noch in Privatbesitz – will die Gemeinde ablösen und führt dazu Verhandlungen. Grünflächen mit Ruhezonen sollen in die Ausbaumaßnahme integriert werden. Bei der Bachöffnung des Abflusses von Weiher (Hausener Bach) ist eine erweiterte Auflassung vorgesehen. Geplant ist ein flacher Ausbau, bei dem sich ein Geländer erübrigt. Bezüglich der Zufahrten zu Privatgrundstücken muss linksseitig der Bach einmal überquert werden.
Trafostationen werden zurückversetzt
Der Gemeinderat entschied sich anstelle einer geplanten Holzbrücke hier für eine begrenzte Verrohrung, um auch eventuell Baufahrzeugen eine Erschließung des Privatgrundstückes zu ermöglichen. Als Randbefestigung ist in diesem Bereich die Hamburger Kante mit Natursteinen vorgesehen. Zurückversetzt werden muss wegen des Ausbaus eine Trafostation. Ruhezonen mit Begrünung sowie die Aufstellung von Bänken sorgen dabei für eine optische Aufwertung. Fünf Autostellplätze sind im Sanierungsbereich eingeplant, weitere im Vorfeld der zu errichtenden Freizeitanlage beim Bolzplatz.
Im südlichen Bereich der Brühlstraße in Höhe der Mosterei war man sich noch nicht einig, ob man die Homburger Kante (wegen zu erwartender Geräuschentwicklung) oder ein eben verlaufendes Betonpflaster mit Rasenfuge zum Einsatz bringen soll. Eine weitere gestalterische Maßnahme könnte durch die Anpflanzung kleinerer Bäume entstehen.
Im Gesamten war der Gemeinderat mit der vorgelegten Planung im Einklang und das Einverständnis dazu fiel einstimmig aus. (eos)
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