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22. Juni 2011 10:42 Uhr

Gemeinderat Ellzee

Mittagsbetreuung an Waldstettens Grundschule

Schulverbandsbeschluss nachträglich abgesegnet Von EOS

Ellzee Da eine Umfrage der Schulleitung an der Waldstetter Hauptschule, die auch von Kindern der Gemeinde Ellzee etwa zur Hälfte besucht wird, nach dem Bedarf einer Mittagsbetreuung mit Hausaufgabenbetreuung positiv ausgefallen ist und die Regierung von Schwaben das Projekt fördert, war Eile geboten, um die Zuschüsse noch für das neue Schuljahr zu erhalten. Verwaltung und Schulleitung, die geeignete Modelle hierzu erarbeitet hatten, haben ein Genehmigungsverfahren eingeleitet.

Für die Grundschule Waldstetten kommt dabei für eine Gruppe von zwölf Teilnehmern Hausaufgabenbetreuung an wöchentlich vier Schultagen mit einer täglichen Öffnungszeit bis 15.30 Uhr infrage. Dies wird beispielsweise mit 7000 Euro pro Schuljahr gefördert. Für eine zweite Gruppe mit reiner Mittagsbetreuung und Essensreichung unter den gleichen Voraussetzungen kann mit Förderleistungen von 3323 Euro jährlich gerechnet werden.

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Bei eingeholten Angeboten, nur ein Interessent ging darauf ein, würden Kosten von 45 000 pro Jahr anfallen. Das ist trotz finanzieller Eigenbeteiligung für die beiden Gemeinden Waldstetten und Ellzee nicht finanzierbar.

Bei der von der Verwaltung berechneten Alternative mit heimischem Personal könnten die Ausgaben deutlich gesenkt werden, sodass die Belastung der Eltern 45 Euro beziehungsweise 35 Euro monatlich betragen würde. Favorisiert wird folgendes Modell: Die Betreuung findet in zwei Gruppen, also Hausaufgabenbetreuung und reine Mittagsbetreuung von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 12.05 bis 16.35 Uhr beziehungsweise von 12.05 bis 14.35 Uhr, statt. Am Freitag für beide Gruppen von 12.05 bis 14.35 Uhr. Angestellt werden eine Fachkraft – Sozialpädagoge oder Grundschullehrer – und zwei Hilfskräfte, die etwa 22,5 Wochenstunden tätig sein können. Mit diesem vom Grundschulverband erarbeiteten Modell würden sich Personalkosten von rund 29 700 Euro pro Schuljahr ergeben. Bei einem jährlichen Elternbeitrag von etwa 9000 Euro könnte so das Defizit der Gemeinden pro Schuljahr (13 745 Euro) um 15 250 Euro günstiger ausfallen. Das sahen auch Ellzees Gemeinderäte so, die dieser Variante zustimmten. (eos)

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