Waltenhausen will mit Nachbargemeinden nach Lösungen suchen
Waltenhausen Kann ein Teilflächennutzungsplan die Lösung für einen vernünftigen Standort einer Windkraftanlage bei Waltenhausen sein? Darüber wurde ausführlich in der jüngsten Gemeinderatssitzung diskutiert. Bei der Zusammenkunft aller Bürgermeister der Verwaltungsgemeinschaft Krumbach und dem Markt Neuburg habe Krumbachs Bürgermeister Hubert Fischer zu einer „Interkommunalen Zusammenarbeit“ aufgerufen. Demnach sollen sich mehrere Gemeinden zusammentun und Teilflächennutzungspläne aufstellen, um Windräder auf bestimmten Flächen zu konzentrieren und so einen „Wildwuchs“ zu verhindern. Kosten für genauere Windmessungen, ließen sich so für die Einzelgemeinden verringern. Laut Plan des Regionalverbands Donau-Iller könnten bei Waltenhausen fünf Windräder gebaut werden. Der Mindestabstand zum Ort betrage 500 Meter. Zweiter Bürgermeister Manfred Stiegeler meinte dazu: „Wenn wir einen Platz bereitstellen, uns also in diesem Flächennutzungsplan einbringen, dann kann uns die Regierung bezüglich Abstand egal sein.“ Im Rat waren sich alle einig, dass sich die Gemeinde Waltenhausen der interkommunalen Zusammenarbeit anschließen sollte, um mit den Nachbargemeinden eine Lösung für die Windkraft zu finden, mit der jeder gut leben könne.
Zuschuss für Jugendarbeit Der Fußballclub Ebershausen stellte auch dieses Jahr einen Antrag auf finanzielle Unterstützung für die Jugendarbeit. 50 Prozent der aktiven Kinder des Vereins kommen aus Waltenhausen. Die Räte einigten sich wieder auf einen Betrag von 10 Euro pro Jugendlichen. (relo)
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